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Frühere Veranstaltungen |
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Gemeinsame Erinnerung an 300 Jahre jüdisches Leben in Breisach: 1640 – 1940Sonntag, 27. Juni 2010 bis Donnerstag, 1. Juli:Unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidenten Freiburg Julian Würtenberger
Programm(Stand 16. Juni 2010)Sonntag, 27. Juni: „Pour crever“ „Um zu krepieren“ (Hannah Arendt)
Montag, 28. Juni:
Dienstag, 29. Juni:
Mittwoch, 30. Juni:
Donnerstag, 1. Juli:
Weiteres Programm:
Das Blaue Haus zeigt seine Sammlung, Bibliothek und eine Ausstellung über die Geschichte des Fördervereins, die zukünftige Arbeit und seine Visionen
Schüler aus Breisach, Freiburg, Basel und Colmar werden während der Tagung
Von ihren Lehrern angeleitet bemühen sich diese Schüler um ein tieferes Verständnis
18. Mai 2010, 20 Uhr: Mitgliedertreffen
Ort: Blaues Haus, Rheintorstr. 3, Breisach Wir möchten in das Blaue Haus einladen. Sie werden sich mit uns über den frühlingshaft erwachten Garten freuen, der den langen Winter gut überstanden hat und von Monika Schade gepflegt wird. Anlass für unsere Einladung ist der Wunsch, Sie über den Planungsstand und die Vorbereitungen für die Begegnungswoche vom 27. Juni bis zum 01. Juli zu informieren und um kräftige Unterstützung zu bitten. Wir möchten die Tradition der Begegnungen in den Jahren 2000 und 2003 aufnehmen und neue Akzente setzen. Es haben sich bis jetzt 26 Gäste aus verschiedenen Ländern angemeldet.
04./5. Juni 2010, jeweils ab 10 Uhr: Arbeits-, Reparatur- und Reinigungswochenende mit Ralf Hojenski
Damit unser Haus immer im Schuss bleibt und für uns und unsere Besucher eine Freude, brauchen wir Ihre tatkräftige Hilfe. Wie jedes Jahr haben wir deshalb ein Wochenende angesetzt, um gründlich zu putzen und alle notwendigen kleinen Reparaturen zu erledigen. Bitte kommen Sie und machen Sie mit! Besonders im vergangenen Jahr war eine große, kompetente und auch deshalb gut gelaunte Gruppe zusammen. Wir hoffen auf Ihre Hilfe für eine ähnlich positive Erfahrung! Bitte rufen Sie an oder schreiben Sie monika.thormaehlen@t-online.de oder info@juedisches-leben-in-breisach.de
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Krankenmord im Nationalsozialismus - Grafeneck 1940Am 18. Januar 1940 kam der erste der grauen Busse von der Heilanstalt München-Haar nach Grafeneck bei Münsingen. Die 25 Männer, die zu dieser Reise gezwungen wurden, wurden noch am selben Tag in der Gaskammer auf dem Gelände des Schlosses Grafeneck ermordet. Ein eigens dort eingerichtetes Standesamt stellte Sterbeurkunden mit falschen Diagnosen und falschem Datum des Todes aus. Die Angehörigen wurden nach dem Tod des Patienten benachrichtigt; ihnen wurde vorgespielt, dass der Verwandte an einer Krankheit gestorben sei. Allein in Grafeneck wurden im Jahr 1940 mehr als 10 000 Menschen ermordet, die meisten stammten aus dem heutigen Baden-Württemberg. Die Ermordung von Menschen, die in sich Heil- und Pflegeanstalten befanden, wurde von den Nationalsozialisten ab 1933 heimlich vorbereitet und mit Kriegsbeginn zunächst im besetzten Polen umgesetzt. Die Täter bezeichneten die Fortsetzung der Mordwelle in Reichsdeutschland, die zuerst Kinder traf, als „Aktion T 4“, benannt nach dem Sitz der zentralen Planungsbehörde in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Zwei Vordenker dieser Vernichtungsstrategien waren die Freiburger Professoren Hoche und Binding, die den Begriff des „Lebensunwerten Lebens“ entwickelten, dessen sich die Nationalsozialisten zur Legitimierung ihrer Tötungspläne bedienten. Die Täter von Grafeneck, der ersten von sechs Tötungsanstalten in Deutschland, ließen sich später in den Vernichtungslagern im besetzten Polen bei der systematischen Ermordung der Juden einsetzen. Bis heute wissen wir von fünf Breisacher Bürgern, deren Leben in den Jahren 1940 und 1941 gewaltsam im Rahmen der „Aktion T 4“ beendet wurde, drei von ihnen wurden in Grafeneck getötet. Das Stadtmuseum und der Förderverein möchten mit einer kleinen Ausstellung an diese Menschen erinnern. 27. Januar 2010, 19 Uhr: „Die Fahrt ins Graue(n)“- Die Euthanasiemorde in unserer Region Ausstellungseröffnung und Vortrag von Dr. Gabriel Richter, Emmendingen Ort: Stadtmuseum Breisach
siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 28. Januar 2010
09. Februar 2010, 19 Uhr: Die Kreispflegeanstalt Freiburg 1877 – 1940 Vortrag von Dr. med. Gerlind Leininger, Breisach
Ort: Stadtmuseum Breisach
03. März 2010, 19 Uhr: NS- Euthanasieverbrechen in Südwestdeutschland Vortrag von Dr. Thomas Stöckle, Grafeneck Ort: Stadtmuseum Breisach
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08. November 2009: Anita Lasker-Wallfisch, London: "Ihr sollt die Wahrheit erben" - Erinnerungen der Cellistin von Auschwitz. Lesung und Konzert. Es spielen Marat Dickermann, Bad Homburg (Violine) und Monika Gutmann, Frankfurt (Piano) Werke von Joseph Achron, Alexander Weprik und Ernest Bloch.
Ort: Spitalkirche am Marktplatz in Breisach Eintritt: 5 Euro, Schüler frei
Die Lesereise wird unterstützt vom Regierungspräsidium Freiburg
12. November 2009: Elke Gryglewski und Eike Stegen, Berlin: Einwanderungsgesellschaft und Geschichte. Vortrag und Diskussion. Es geht um die wichtige Frage, wie das Wissen über Nationalsozialismus und Judenverfolgung an Menschen aus anderen Kulturkreisen, besonders aus dem türkischen und arabischen, weitergegeben werden kann. Elke Gryglewski arbeitet an der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Sie hat vor zwei Jahren ein Projekt mit Berliner Jugendlichen palästinensischer Herkunft initiiert. Eike Stegen arbeitet für Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste seit 2007 mit einer türkisch-arabischen Frauengruppe in Neukölln. Sie beschäftigt sich auf vielfältige Art mit dem Nationalsozialismus und reiste gemeinsam nach Auschwitz.
Ort: Blaues Haus, Rheintorstraße 3, Breisach
22. November 2009: Freiheit, Ungehorsam und Humanität – Jüdische Denktraditionen am Beispiel der Sozialdemokratie. Vortrag Dr. Hans Erler, Moderation Dr. Ulrich Sartorius siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 8. Februar 2010
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Sonntag, 18. Oktober 2009, 18 Uhr: Konzert: Música Española – Musik aus Spanien und Lateinamerika mit
Adriana Burstein (Violoncello) und Roberto Legnani (Gitarre)
Das Programm führt auf eine musikalische Reise durch Spanien und Lateinamerika. Darunter sind erlesene Werke von Komponisten wie Albeniz, Granados, Iradier, Sanz und Sarasate, die jeweils folkloristische Stilelemente mit der Kunstmusik meisterlich verbunden haben. Zu den Programmhöhepunkten zählen u.a. die berühmten Zigeunerweisen von Saraste, die brasilianischen Stimmungsbilder Los homenajes a Villa-Lobos sowie weltbekannte Kompositionen von Iradier, dem Urheber von La Paloma. Diese einzigartigen Bearbeitungen für Cello und Gitarre führen die Hörer in eine faszinierende neue Klangwelt. Ariana Burstein & Roberto Legnani haben die aparte Kombination Cello und Gitarre im Konzertleben als erste dauerhaft etabliert. Diser kulturelle Einsatz wurde bereis dreimal vom deutschen Bundespräsidialamt gewürdigt. siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 22. Oktober 2009 |
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Samstag/Sonntag, 17/18. Oktober 2009: Jahrestagung der Alemannia Judaica in Freudental [Hinweis auf anderen Veranstalter] Ort:
Programm:
Übernachtung:
Donnerstag, 22. Oktober 2009: Gedenken an die Deportation der Breisacher und aller Badischen und Saarpfälzischen Juden vor 69 Jahren
Frühstück im Regency - ein Theaterstück von Milton Matz. Aufführungen im Theater am Martinstor [Hinweis auf anderen Veranstalter]
Folgende Mail aus den Vereinigten Staaten wurde vom Autor des Stückes, Milton Matz, an das Blaue Haus weitergeleitet: Date: Wed, 30 Sep 2009 10:30:12 -0700 From: Milton Matz Subject: Germany performs "Matz." Historic German University City Premieres a Rabbi's Play East Bay, CA (September 30, 2009)--Dr. Dieter Salomon, Mayor of Freiburg, has announced the premiere performance of "Breakfast at the Regency" by Milton Matz on October 2, 2009, at Theatre am Martinstor in Freiburg, Germany. The play dramatizes the relationship of childhood Holocaust trauma to the closing days of life, and the enormous power to do good of a caring German. The former Mayor of Freiburg, Dr. Ralph Bohme and the Freiburg History Project, led by Rosita Dienst-Demuth, also join hands in the sponsorship. In addition to performances in Freiburg, if all goes well, shows are planned for the cities of Breisach, Ihringen, Stuttgart and Berlin. The play is directed by Christine Kallfass. There will be additional performances in the year 2010 memorializing the deportation of more than 6500 Jews from Baden, Southwest Germany. The play will be performed at "Events of Remembrance! at high schools and colleges in the area. The Freiburg History Project is involved in reconciliation work and research with individuals on both sides of the divide who have been seared by the Holocaust. A retired Reform rabbi (Hebrew Union College) and clinical psychologist (Ph.D., U. of Chicago), Milton Matz sees humans through many colored lenses. Unerringly honest and provocative, his characters are engaging, intriguing and often very funny. His collection of plays, "Plays in Search of an Ending" have recently been published by Universe Press. "Breakfast at the Regency" is included in the collection. Rabbi Milton Matz, Ph.D. Emeritus Director CWRU Pastoral Psychology Institute
Sonntag, 25. Oktober 2009: Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst! - Einweihung des neu gestalteten Gartens und der Mauern
Gedenken an die Deportation vor 69 Jahren am 22. Oktober Beginn: 11:30 im Garten des Blauen Hauses
![]() siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 28. Oktober 2009
Sonntag, 6. September 2009: Europäischer Tag der Jüdischen Kultur
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