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2013: Jahr der Erinnerung, der Partnerschaft, der Zukunftsgestaltung
Woche der Begegnung 23. Juni bis 26. Juni 2013 in Breisach Samstag, 22. Juni: Anreise - ca. 18 Uhr: Begrüßung im Blauen Haus, Abendessen Sonntag, 23. Juni
Montag, 24. Juni:
Dienstag, 25. Juni:
Mittwoch, 26. Juni:
Der Vortrag wird auf einen späteren Termin verschoben “Der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma und der Antiziganismus heute“. Vortrag von Dr. Silvio Peritore (der endgültige Termin wird sobald als möglich bekanntgegeben) Silvio Peritore, geboren 1961 in Karlsruhe. Studium der Politik, Geschichte, Wirtschaftswissenschaften und des Internationalen Managements (MBA). Promotion zum Dr. Phil. zum Thema “Der NS-Völkermord an den Sinti und Roma in der deutschen Erinnerungsarbeit“. Vorstandsmitglied und Leiter des Bereichs Dokumentation im Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma. Mitglied in diversen politischen und wissenschaftlichen Gremien von Stiftungen und Gedenkstätten. Verfasser mehrerer Beiträge zum Genozid an den Sinti und Roma, zur Erinnerungspolitik, zur Gedenkstätten- und Ausstellungspädagogik, zum Antiziganismus und zur Minderheitenpolitik. Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg
2013: Jahr des Erinnerns, der Partnerschaft, der Zukunftgestaltung
"Im Jahr 2013 begehen gleich drei Breisacher Vereine ein besonderes Jubiläum: Der Verein “Für die Zukunft lernen - Verein zur Erhaltung der Kinderbaracke Auschwitz-Birkenau e.V.” kann auf 20 Jahre seines Bestehens zurückblicken, der “Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V.” feiert 10 Jahre Abschluss der Restaurierung des “Blauen Hauses” und der “Freundeskreis Oswiecim e.V.” wird 5 Jahre alt..." [Oliver Rein, Bürgermeister von Breisach] Das ganze Jahr über finden an verschiedenen Orten Veranstaltungen statt, die unter dem gewählten Motto stehen. Die Vereine haben zusammen mit der Stadt ein Faltblatt herausgegeben, auf dem die wichtigsten Termine verzeichnet sind. (Vorderseite des Faltblattes / (Rückseite des Faltblattes)
Am 24. Januar erschien dazu in der Badischen Zeitung ein Beitrag von Wolfram Wette Die Eröffnungsveranstaltung dieses Jubiläumsjahres findet am
Sonntag, den 27.01.2013 in der Aula der Hugo-Höfler-Realschule Breisach statt
Programm:
Musikalischer Beitrag
Musikalischer Beitrag
Musikalischer Beitrag
Schülerinnen und Schüler der Hugo-Höfler-Realschule bieten im Anschluß an die Veranstaltung polnische Spezialitäten an. Musikalische Beiträge:
Münsterchor Breisach unter der Leitung von Frau Nicola Heckner ------------------------------------------------------------------------------------------------ Anfahrt zur Hugo-Höfler-Realschule, Zum Kaiserstuhl 1, Breisach: Von Ihringen:
Von der Autobahn, bzw. von Frankreich:
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JOSEL VON ROSHEIM FEHLT ... - 6. November bis 9. Dezember 2012 Museum für Stadtgeschichte im Rheintor und Blaues Haus in Breisach a.Rh. Programm
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Sonntag, 18. November 2012, 10 Uhr: Treffen der Akteure des Sommerlagers
Präsentation der Aktionen:
Um Mittag, verre de l'amité à l'ancienne synagogue Wir freuen uns über die Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFREC) unter dem Motto "Der Oberrhein wächst zusammen mit jedem Projekt" (Interreg IV-A Oberrhein) und danken dem Landratsamt Freiburg für die Unterstützung.
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Mittwoch, 20.06.2012: Auf der Suche nach Spuren jüdischen Schicksals - Filmabend und Diskussion zwei Filme von Bodo Kaiser
Nach der schweren Verwüstung des Jüdischen Friedhofs von Ihringen durch vier junge rechtsradikale Kaiserstühler im August 2007 gab die Gemeinde Ihringen das Projekt Spurensuche in Auftrag. Jugendliche aus dem Dorf im Alter zwischen 16 und 18 Jahren machen sich auf den Weg, mit Unterstützung des Freiburger Filmemachers Bodo Kaiser die Geschichte der Ihringer Juden zu erforschen. Der Filmemacher begleitete die Arbeit der Jugendlichen und zeigt, wie sie sich auf Interviews mit Zeitzeugen aus ihrer Gemeinde und die Begegnung mit Holocaust-Überlebenden, die aus Ihringen stammen, vorbereiten und wie sie sich mit der Geschichte der Juden ihrer Gemeinde auseinandersetzen.
19.00 Uhr: Teil 1 Ihringer Bürger kommen zu Wort (Laufzeit 60 Min.)
Ort: Blaues Haus (ehemaliges jüdisches Gemeindehaus), Rheintorstraße 3 (Breisach) Zeit: 19 Uhr
Dienstag, 15.05.2012: "Reemtsma auf der Krim - (Krieg, Zigaretten und die Zwangsarbeit Nichtdeportierter)
mit Karl Heinz Roth, Historiker und Autor
Die Eroberung der Krim durch Hitlers Soldaten im November 1941 eröffnete Möglichkeiten. Der Hamburger Reemtsma-Konzern nutzte sie gewinnbringend. Unter dem Schutz der Wehrmacht wurden die Tabakfelder okkupiert und die überwiegend tatarischen Tabakbauern zur Zwangsarbeit herangezogen. (Unter dem Vorwand der Kollaboration wird Stalin die Krimtataren später rücksichtslos bestrafen). Aber als nicht deportierte Zwangsarbeiter gingen die Betroffenen leer aus bei den deutschen Entschädigungsprogrammen: eine der vergessenen Opfergruppen. Ort: Blaues Haus (ehemaliges jüdisches Gemeindehaus), Rheintorstraße 3 (Breisach) Zeit: 20 Uhr
Freitag, 27.04.2012: Sarahs Schlüssel und Mittwoch, 02.05.2012
Inhalt Paris im Juli 1942. Sarah, ein zehnjähriges jüdisches Mädchen, wird mit ihren Eltern mitten in der Nacht von der französischen Polizei aus ihrer Wohnung geholt. Verzweifelt schließt sie ihren kleinen Bruder in ihrem Geheimversteck hinter der Tapetentür im Schlafzimmer ein und verspricht, ganz schnell wieder bei ihm zu sein. Den Schlüssel nimmt sie mit, nicht ahnend, welche Katastrophe ihrer Familie und fast 20.000 weiteren verschleppten Pariser Juden bevorsteht. Siebenundsechzig Jahre später verwebt sich Sarahs Geschichte mit der von Julia Jarmond (Kristin Scott Thomas), einer amerikanischen Journalistin, die für einen Artikel die damalige Razzia und ihre furchtbaren Folgen recherchiert. Bei dieser Arbeit stößt sie auf das Schicksal einer jüdischen Familie, die aus der Wohnung vertrieben wurde, die seit Jahrzehnten der Familie ihres zukünftigen Mannes gehört und in die sie nach ihrer Hochzeit einziehen wollte. Je mehr Wahrheit Julia ans Licht befördert, um so mehr erfährt sie über Bertrands Familie, über Frankreich und schließlich über sich selbst. Leidenschaftlich, bewegend und voller Wahrheit nannte Le Figaro Gilles Paquet-Brenners Film nach dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Tatiana de Rosnay. Mit Sarahs Schlüssel ist dem Regisseur ein intensiver und sehenswerter Film gelungen, der die Schicksale der Charaktere äußerst feinfühlig erzählt. In der Hauptrolle begeistert Kristin Scott Thomas (Der englische Patient) in einer ihrer besten Rollen. Ort: Engel Lichtspiele, Rheinstraße (Breisach) Zeit: 20:15 Uhr
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Freitag, 30.03.2012: Return of the Tüdelband - Gebrüder Wolf Story
Ort: Engel Lichtspiele, Rheinstraße (Breisach) Ein Film von Jens Huckeriede, anschließend Diskussion mit Jens Huckeriede. Der musikalische Dokumentarfilm handelt von der Lebensgeschichte der einstmals international berühmten Volksmusiker, den Gebrüdern Wolf. Neben einem historischen Rückblick zeigt der Film die ungewöhnliche Geschichte der Hamburger HYMNE An de Eck steihtn Jung mitn Tüdelband das 1911 von Ludwig Wolf geschrieben wurde und noch heute gegenwärtig ist. Der Film spannt einen musikalischen Bogen, der 1895 bei den Wolfs beginnt und beim Hip-Hop unserer Zeit endet. 18 Uhr Blaues Haus: Jens Huckeriede, Hamburg, stellt sich und seine Arbeit vor
Sonntag, 11.03.2012: TSCHERNOBYL25 das dorf, das shtetl und atomograd Walter Moßmann führt in die Entstehungsgeschichte des Projektes über Tschernobyl25 und der Ausstellung Tschernobyl Expeditionen in ein verlorenes Land ein.
Ort: Augustinermuseum in Freiburg
Sonntag, 18.03.2012: Ausstellungseröffnung "TSCHERNOBYL25 das dorf, das shtetl und atomograd" ; Teil: "Die Straße der Enthusiasten"
Ort: Blaues Haus, Breisach Mit dem Namen Tschernobyl verbinden wir trostlose Bilder: Den sogenannten Sarkophag, unter dem die immer noch strahlenden Trümmer eines Atomkraftwerks notdürftig weggeschlossen wurden, und die verstrahlte Sperrzone um das AKW herum mit menschenleeren Dörfern und Städten. Das Projekt Tschernobyl25 expeditionen wollte zum 25sten Jahrestag der Katastrophe in einer Ausstellung zeigen, was an diesem heute trostlosen Ort vor dem 26. April 1986 einmal existiert hat, welche Lebenswelt: die uralte, geschichtsträchtige Dorfkultur der Polissja, das jüdische Shtetl Tschernobyl und die geschichtslose sowjetische Atomstadt Prypjat. Aus diesem Projekt sind dann letztendlich zwei getrennte Ausstellungen hervorgegangen: Die Wanderausstellung «Die Straße der Enthusiasten» über Prypjat im Freiburger Morat-Institut (18.9.2011 29.10.2011, zuvor seit April 2011 in Berlin, Kiew, Warschau, Brüssel und Gartow) und «TSCHERNOBYL. Expeditionen in ein verlorenes Land» über die Dorfkultur der Polissja und das Shtetl Tschernobyl im Freiburger Augustinermuseum (17.12.2011 18.3.2012). Das Augustinermuseum zeigt seine Ausstellung bis zum 18.März, und exakt zu diesem Termin eröffnet das Blaue Haus in Breisach noch einmal «Die Straße der Enthusiasten». Das Publikum in unserer Region hat also in diesen Wochen Gelegenheit, alle drei Elemente des Projektes anzuschauen: das ukrainische Dorf und das jüdische Shtetl in Freiburg und die sowjetische Atomstadt («atomograd») in Breisach. Die beiden Kuratoren, Eva Morat und Walter Mossmann, werden in die Ausstellung einführen.
Öffnungszeiten: Mittwochs 14 bis 17 Uhr
sieh auch Bericht in der Badischen Zeitung vom 29. März 2012
Herbst 2011:
Sommer 2011:
Frühjahr 2011:
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