Veranstaltungen

Frühere Veranstaltungen

 

Sommer 2010:

 

 

 

Gemeinsame Erinnerung an 300 Jahre jüdisches Leben in Breisach: 1640 – 1940

Sonntag, 27. Juni 2010 bis Donnerstag, 1. Juli:

Unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidenten Freiburg Julian Würtenberger

 


 

Programm

(Stand 16. Juni 2010)

 

Sonntag, 27. Juni: „Pour crever“ „Um zu krepieren“ (Hannah Arendt)

  • 11:30 Uhr (Münsterberg am Radbrunnen):
    Begrüßung der Überlebenden und Nachkommen der Breisacher Juden
    durch Bürgermeister Oliver Rein
    und
    Gedenken an die Deportation der Breisacher Juden vor 70 Jahren

    TRIMPIN (Efringen-Kirchen/Seattle) stellt seine Installation
    „Pour Crever - ...um zu krepieren“ (Hannah Arendt) vor,
    einen Teil seines Gurs Zyklus.

  • 14:15 Uhr (Blaues Haus):
    Begrüßung und Vortrag im Blauen Haus, Rheintorstr. 3

    Eva Wiebel, Konstanz: Jüdische Familien in Breisach im späten 17ten und frühen 18. Jahrhundert
    Führung durch die ehemalige Judengasse, Synagogenplatz und zum alten jüdischen Friedhof

  • ca. 17 Uhr (Neuer jüdischer Friedhof):
    Gedenken auf dem neuen Jüdischen Friedhof Isenbergstraße
    Führung: Zur Rekonstruktion von fehlenden Namen auf Grabsteinen

  • ca. 19 Uhr (Radbrunnen):
    Für geladene Gäste Abendessen am Radbrunnen

    siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 28. Juni 2010
    siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 1. Juli 2010

 

Montag, 28. Juni:

  • 10 Uhr (Blaues Haus):
    Gegenseitiges Kennenlernen - Storytelling

  • ca. 11:30
    Dances for the Blue House and Dancing to Connect
    Artistic Director Jonathan Hollander, Battery Dance Company, New York,
    reflects on the role of remembrance, friendship, serendipity and
    community spirit in building an internationally acclaimed dance project

  • Mittagsimbiss im Kaiserstuhlsaal des "Kapuzinergartens" !

  • 14.30 Uhr (Blaues Haus):
    Eva Wiebel, Konstanz: Fragen und Diskussion des Vortrags

    Günter Boll: Bad Krozingen: Ein jüdischer Haushalt im Judenhof von Grussenheim 1779 von Salomon Picard

  • 17 Uhr: Begegnung mit Anna Nedlin, St. Petersburg – Frankfurt – Freiburg

  • 19 Uhr: Abendessen im "Kapuzinergarten"

 

Dienstag, 29. Juni:

  • ca. 10 – 13 Uhr (Blaues Haus) - (siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 16. Juli 2010):
    Schüler der Edith-Stein-Schule Freiburg und
    des Martin-Schongauer-Gymnasiums Breisach
    treffen Joan Schwab, Gerald Schwab und Werner Frank

  • Mittagessen im "Kapuzinergarten" - später: Fahrt mit Bus nach Freiburg

  • ca. 15 Uhr: Besuch des Jüdischen Friedhofs in Freiburg
    (Grabstellen der Familien Model, Rosenberger, Eisemann u.a.)

  • ca. 16.30 Uhr: Besuch und Gedenken: Stolpersteine in Freiburg
    der Familie Model

  • 20 Uhr: Katholische Akademie Freiburg: „Aus erster Hand: Erlebtes und Erzähltes 1933 – 1945”
    Gerald and Joan Schwab Moderation: Christiane Walesch-Schneller

 

Mittwoch, 30. Juni:

  • 10 Uhr: TRIMPIN, Efringen-Kirchen/Seattle and Victor Rosenberg: Vortrag und Diskussion
    "Pour Crever" Gurs Zyklus

  • 11.30: Besuch im Atelier von Ari Nahor, Zeppelinstraße

  • Mittagessen im "Kapuzinergarten"

  • Nachmittags:
    Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste : 2002 – 2006
    Fünf Jahre Unterstützung der Renovierung und Erhaltung des Blauen Hauses und
    des alten jüdischen Friedhofs in Mackenheim durch junge Freiwillige aus
    verschiedenen europäischen Ländern und den USA
    (mit Sharyn Jackson und Mitgliedern der Freiwilligen aus Freiburg)

  • 18:30 Uhr: Gedenken am Mahnmal für die Deportierten unterhalb des Münsters

  • 19 Uhr:
    Einladung in das Breisacher Münster
    „Gemeinsames Gotteslob zum Gedenken an die Opfer“ Kirchenchor der Martin-Bucer-Gemeinde und Münsterchor der Pfarrgemeinde St. Stephan

    <>Danach:
    Einladung zum Abendessen in Breisacher Familien

 

Donnerstag, 1. Juli:

  • 9:45 (Rathaus): Besuch im Stadtarchiv - Uwe Fahrer

  • 11 Uhr:
    Ehrung von Hans David Blum im Rathaus von Breisach
    Es sprechen u.a. Werner L. Frank und Elaine Wolff

  • Mittagsimbiß in der Galerie Goldammer, Radbrunnenallee 18

  • 19 Uhr: Abschiedsessen im "Kapuzinergarten"

 

Weiteres Programm:
  • Treffen mit Werner L. Frank : Fragen zur Genealogie

 

Das Blaue Haus zeigt seine Sammlung, Bibliothek und eine Ausstellung
über die Geschichte des Fördervereins, die zukünftige Arbeit und seine Visionen

Schüler aus Breisach, Freiburg, Basel und Colmar werden während der Tagung
anwesend sein mit dem Ziel, die jüdischen Gäste, die Überlebenden und die zweite Generation
zu verstehen und ihre Geschichten aufzuschreiben.

Von ihren Lehrern angeleitet bemühen sich diese Schüler um ein tieferes Verständnis
von Geschichte und ihrer Auswirkung auf die Leben der Familien und deren Erzählungen.
Sie werden an verschiedenen Teilen des Programms teilnehmen und einen Besuch der Gäste
in ihren Klassen vorbereiten. Eine Veröffentlichung wird vorbereitet,
die ein Austauschstudent aus Minnesota unterstützt.

 


 

18. Mai 2010, 20 Uhr: Mitgliedertreffen

Ort: Blaues Haus, Rheintorstr. 3, Breisach

Wir möchten in das Blaue Haus einladen. Sie werden sich mit uns über den frühlingshaft erwachten Garten freuen, der den langen Winter gut überstanden hat und von Monika Schade gepflegt wird. Anlass für unsere Einladung ist der Wunsch, Sie über den Planungsstand und die Vorbereitungen für die Begegnungswoche vom 27. Juni bis zum 01. Juli zu informieren und um kräftige Unterstützung zu bitten. Wir möchten die Tradition der Begegnungen in den Jahren 2000 und 2003 aufnehmen und neue Akzente setzen. Es haben sich bis jetzt 26 Gäste aus verschiedenen Ländern angemeldet.

 


 

04./5. Juni 2010, jeweils ab 10 Uhr: Arbeits-, Reparatur- und Reinigungswochenende mit Ralf Hojenski

Damit unser Haus immer im Schuss bleibt und für uns und unsere Besucher eine Freude, brauchen wir Ihre tatkräftige Hilfe. Wie jedes Jahr haben wir deshalb ein Wochenende angesetzt, um gründlich zu putzen und alle notwendigen kleinen Reparaturen zu erledigen. Bitte kommen Sie und machen Sie mit! Besonders im vergangenen Jahr war eine große, kompetente und auch deshalb gut gelaunte Gruppe zusammen. Wir hoffen auf Ihre Hilfe für eine ähnlich positive Erfahrung! Bitte rufen Sie an oder schreiben Sie monika.thormaehlen@t-online.de oder info@juedisches-leben-in-breisach.de

 

Frühjahr 2010:

 

Krankenmord im Nationalsozialismus - Grafeneck 1940

 

Am 18. Januar 1940 kam der erste der grauen Busse von der Heilanstalt München-Haar nach Grafeneck bei Münsingen. Die 25 Männer, die zu dieser Reise gezwungen wurden, wurden noch am selben Tag in der Gaskammer auf dem Gelände des Schlosses Grafeneck ermordet. Ein eigens dort eingerichtetes Standesamt stellte Sterbeurkunden mit falschen Diagnosen und falschem Datum des Todes aus. Die Angehörigen wurden nach dem Tod des Patienten benachrichtigt; ihnen wurde vorgespielt, dass der Verwandte an einer Krankheit gestorben sei. Allein in Grafeneck wurden im Jahr 1940 mehr als 10 000 Menschen ermordet, die meisten stammten aus dem heutigen Baden-Württemberg.

Die Ermordung von Menschen, die in sich Heil- und Pflegeanstalten befanden, wurde von den Nationalsozialisten ab 1933 heimlich vorbereitet und mit Kriegsbeginn zunächst im besetzten Polen umgesetzt. Die Täter bezeichneten die Fortsetzung der Mordwelle in Reichsdeutschland, die zuerst Kinder traf, als „Aktion T 4“, benannt nach dem Sitz der zentralen Planungsbehörde in der Tiergartenstraße 4 in Berlin. Zwei Vordenker dieser Vernichtungsstrategien waren die Freiburger Professoren Hoche und Binding, die den Begriff des „Lebensunwerten Lebens“ entwickelten, dessen sich die Nationalsozialisten zur Legitimierung ihrer Tötungspläne bedienten. Die Täter von Grafeneck, der ersten von sechs Tötungsanstalten in Deutschland, ließen sich später in den Vernichtungslagern im besetzten Polen bei der systematischen Ermordung der Juden einsetzen.

Bis heute wissen wir von fünf Breisacher Bürgern, deren Leben in den Jahren 1940 und 1941 gewaltsam im Rahmen der „Aktion T 4“ beendet wurde, drei von ihnen wurden in Grafeneck getötet. Das Stadtmuseum und der Förderverein möchten mit einer kleinen Ausstellung an diese Menschen erinnern.

 

27. Januar 2010, 19 Uhr: „Die Fahrt ins Graue(n)“- Die Euthanasiemorde in unserer Region
Ausstellungseröffnung und Vortrag von Dr. Gabriel Richter, Emmendingen

Ort: Stadtmuseum Breisach

siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 28. Januar 2010

 


 

09. Februar 2010, 19 Uhr: Die Kreispflegeanstalt Freiburg 1877 – 1940
Vortrag von Dr. med. Gerlind Leininger, Breisach

Ort: Stadtmuseum Breisach

 


 

03. März 2010, 19 Uhr: NS- Euthanasieverbrechen in Südwestdeutschland
Vortrag von Dr. Thomas Stöckle, Grafeneck

Ort: Stadtmuseum Breisach

 

 

Herbstprogramm 2009:

 

08. November 2009: Anita Lasker-Wallfisch, London: "Ihr sollt die Wahrheit erben" - Erinnerungen der Cellistin von Auschwitz. Lesung und Konzert. Es spielen Marat Dickermann, Bad Homburg (Violine) und Monika Gutmann, Frankfurt (Piano) Werke von Joseph Achron, Alexander Weprik und Ernest Bloch.

Anita Lasker wuchs mit zwei Schwestern in einer assimilierten und gebildeten Familie behütet in Breslau auf bis die Nationalsozialisten an die Macht kamen. Alle Emigrationsversuche scheiterten, sie blieb nach der Deportation der Eltern 1942 mit ihrer älteren Schwester Renate zurück. Die Geschichte ihres Fluchtversuchs, der Gestapohaft in Breslau, der Trennung von der Schwester, besonders aber ihrer Haft in Auschwitz und Bergen-Belsen, wo sie 1945 befreit wurde, erzählte sie erst vierzig Jahre später für ihre Kinder und Enkel. Ein Paar Schuhe waren entscheidend dafür, dass sie ihre Schwester Renate in Auschwitz wiederfand. Was Anita Lasker dort rettete - und damit auch ihre Schwester - war die Tatsache, dass sie als Cellistin unentbehrlich wurde: Alma Rosé hatte sie in das sogenannte Mädchenorchester geholt.

Ort: Spitalkirche am Marktplatz in Breisach
Zeit: Sonntag, den 8.11.2009, 18 Uhr

Eintritt: 5 Euro, Schüler frei

  • Lesung am Montag, 9. November um 19 Uhr in der Synagoge Lörrach
  • Lesung am Dienstag, 10. November um 17 Uhr in der Kath. FH Freiburg

Die Lesereise wird unterstützt vom Regierungspräsidium Freiburg

 


 

12. November 2009: Elke Gryglewski und Eike Stegen, Berlin: Einwanderungsgesellschaft und Geschichte. Vortrag und Diskussion.

Es geht um die wichtige Frage, wie das Wissen über Nationalsozialismus und Judenverfolgung an Menschen aus anderen Kulturkreisen, besonders aus dem türkischen und arabischen, weitergegeben werden kann.

Elke Gryglewski arbeitet an der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz. Sie hat vor zwei Jahren ein Projekt mit Berliner Jugendlichen palästinensischer Herkunft initiiert.

Eike Stegen arbeitet für Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste seit 2007 mit einer türkisch-arabischen Frauengruppe in Neukölln. Sie beschäftigt sich auf vielfältige Art mit dem Nationalsozialismus und reiste gemeinsam nach Auschwitz.

Ort: Blaues Haus, Rheintorstraße 3, Breisach
Zeit: 19:30 Uhr

 


 

22. November 2009: Freiheit, Ungehorsam und Humanität – Jüdische Denktraditionen am Beispiel der Sozialdemokratie. Vortrag Dr. Hans Erler, Moderation Dr. Ulrich Sartorius

siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 8. Februar 2010

 

 

Sonntag, 18. Oktober 2009, 18 Uhr: Konzert: Música Española – Musik aus Spanien und Lateinamerika mit Adriana Burstein (Violoncello) und Roberto Legnani (Gitarre)

 

Das Programm führt auf eine musikalische Reise durch Spanien und Lateinamerika. Darunter sind erlesene Werke von Komponisten wie Albeniz, Granados, Iradier, Sanz und Sarasate, die jeweils folkloristische Stilelemente mit der Kunstmusik meisterlich verbunden haben. Zu den Programmhöhepunkten zählen u.a. die berühmten Zigeunerweisen von Saraste, die brasilianischen Stimmungsbilder Los homenajes a Villa-Lobos sowie weltbekannte Kompositionen von Iradier, dem Urheber von La Paloma. Diese einzigartigen Bearbeitungen für Cello und Gitarre führen die Hörer in eine faszinierende neue Klangwelt.

Ariana Burstein & Roberto Legnani haben die aparte Kombination Cello und Gitarre im Konzertleben als erste dauerhaft etabliert. Diser kulturelle Einsatz wurde bereis dreimal vom deutschen Bundespräsidialamt gewürdigt.

siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 22. Oktober 2009

 


 

Samstag/Sonntag, 17/18. Oktober 2009: Jahrestagung der Alemannia Judaica in Freudental
[Hinweis auf anderen Veranstalter]

 

Ort:
  • Pädagogisch-Kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge in Freudental, Strombergstraße 19, 74392 Freudental (unweit von Bietigheim-Bissingen, Kreis Ludwigsburg)

Programm:

  • Vorprogramm am Samstagnachmittag, 17. Oktober 2009 (Treffen in Freudental auf 15 Uhr, danach Fahrt nach Vaihingen / Enz mit Besichtigung der Gedenkstätte KZ Vaihingen / Enz)
  • Jahrestagung am Sonntag, 18. Oktober 2009 von 10 Uhr bis 17 Uhr in der Ehemaligen Synagoge in Freudental mit Rückblick auf Europäischen Tag der jüdischen Kultur, Berichten der Mitglieder, Informationen über die Arbeit des PKC Freudental, Besichtigung der ehemaligen Synagoge und des jüdischen Friedhofes in Freudental.

Übernachtung:

  • Vom 17. auf den 18. Oktober 2009 in Freudental möglich (bitte bei Ludwig Bez in Freudental melden).

 


 

Donnerstag, 22. Oktober 2009: Gedenken an die Deportation der Breisacher und aller Badischen und Saarpfälzischen Juden vor 69 Jahren

  • 19.30 Uhr: „Auf dem Bahnhof in Offenburg sah ich meine Eltern zum letzten Mal …“ - 98 Briefe ins englische Exil - Die gewaltsame Trennung der Familie Levi aus Friesenheim. Vortrag und Lesung im Blauen Haus von Heidi Beck-Braach (Schelingen)

    … geblieben sind Richard Levi Fotos und 98 Briefe, die ihm Eltern und Verwandte nach England schickten. Der damals 11-Jährige war einer von 10 000 Kindern, die im Frühjahr 1939 mit einem Kindertransport dorthin gerettet wurden. Die Briefe kamen aus Friesenheim, Freiburg, Offenburg, Haigerloch und schließlich aus dem Internierungslager Gurs. In einem Buchprojekt besonderer Art wertet die Volkskundlerin Heidi Beck-Braach aus Schelingen diese Briefe wissenschaftlich aus und bietet uns einen interessanten und bewegenden Einblick in den aktuellen Stand der Arbeit und über die Deportation nach Gurs und dessen Folgen..

    Das Buchprojekt wird von der Landeszentrale für politische Bildung in Stuttgart, vom DIA Südlicher Oberrhein, von der Gemeinde Friesenheim und vom Landratsamt in Offenburg finanziell unterstützt.


 

Frühstück im Regency - ein Theaterstück von Milton Matz. Aufführungen im Theater am Martinstor
[Hinweis auf anderen Veranstalter]

 

  • Freitag, 02. Oktober 2009, 20.30 Uhr: Premiere
  • Samstag, 03. Oktober 2009, 20.30 Uhr
  • Sonntag, 25. Oktober 2009, 19.30 Uhr

Folgende Mail aus den Vereinigten Staaten wurde vom Autor des Stückes, Milton Matz, an das Blaue Haus weitergeleitet:

 

Date: Wed, 30 Sep 2009 10:30:12 -0700
From: Milton Matz
Subject: Germany performs "Matz."

Historic German University City Premieres a Rabbi's Play

East Bay, CA (September 30, 2009)--Dr. Dieter Salomon, Mayor of Freiburg, has announced the premiere performance of "Breakfast at the Regency" by Milton Matz on October 2, 2009, at Theatre am Martinstor in Freiburg, Germany. The play dramatizes the relationship of childhood Holocaust trauma to the closing days of life, and the enormous power to do good of a caring German. The former Mayor of Freiburg, Dr. Ralph Bohme and the Freiburg History Project, led by Rosita Dienst-Demuth, also join hands in the sponsorship.

In addition to performances in Freiburg, if all goes well, shows are planned for the cities of Breisach, Ihringen, Stuttgart and Berlin. The play is directed by Christine Kallfass.

There will be additional performances in the year 2010 memorializing the deportation of more than 6500 Jews from Baden, Southwest Germany. The play will be performed at "Events of Remembrance! at high schools and colleges in the area. The Freiburg History Project is involved in reconciliation work and research with individuals on both sides of the divide who have been seared by the Holocaust.

A retired Reform rabbi (Hebrew Union College) and clinical psychologist (Ph.D., U. of Chicago), Milton Matz sees humans through many colored lenses. Unerringly honest and provocative, his characters are engaging, intriguing and often very funny. His collection of plays, "Plays in Search of an Ending" have recently been published by Universe Press. "Breakfast at the Regency" is included in the collection.

Rabbi Milton Matz, Ph.D. Emeritus Director CWRU Pastoral Psychology Institute

 


 

Sonntag, 25. Oktober 2009: Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst! - Einweihung des neu gestalteten Gartens und der Mauern

Gedenken an die Deportation vor 69 Jahren am 22. Oktober
Gedenken an den Novermberpogrom vor 71 Jahren am 10. November

Beginn: 11:30 im Garten des Blauen Hauses

 


siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 28. Oktober 2009

 


 

Sonntag, 6. September 2009: Europäischer Tag der Jüdischen Kultur

 

  • 11 bis 18 Uhr: Das Blaue Haus (ehemaliges jüdisches Gemeindehaus in der Rheintorstr. 3 in Breisach) ist geöffnet.
  • 14 Uhr: Führung durch das ehemalige jüdische Viertel Breisachs, ausgehend vom Blauen Haus
  • 18 Uhr: Victor Klemperer - ein deusches Schicksal von 1906 bis 1960. Vortrag von Dr. Bernard Reuter, Colmar

    siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 9. September 2009

     

    Bürgermeister Jean-Claude Spielmann und der Präsident des Consistoire Israélite de Bas-Rhin Francis Levy laden zur Einweihung des Gedenksteins für die Deportierten Juden von Marckolsheim und Mackenheim um 10.30 Uhr auf den Jüdischen Friedhof von Mackenheim ein.

 


 

Sonntag, 13. September 2009: Tag des offenen Denkmals

 

  • 11 bis 16 Uhr: Das Blaue Haus (ehemaliges jüdisches Gemeindehaus in der Rheintorstr. 3 in Breisach) ist für Besichtigungen geöffnet.
  • 16 Uhr: Farstummt nit doss jiddische loschen - Jiddische Lieder, Dichter, Komponisten. Konzert des Felicitas-Niegisch-Ensembles mit Hanno Botsch (Geige und Piano), Andreas Buchholz (Kontrabass) und Felicitas Niegisch (Gesang)

     


 

Donnerstag, 2. Juli 2009, ab 19 Uhr:
Jahres-Mitgliederversammlung im Blauen Haus in Breisach, Rheintorstr. 3

Zunächst ab 19 Uhr: Vortrag von Dr. Bernard Reuter "Deutsche und deutsch-jüdische Tagebücher in Krieg und Wiederstand - was können wir daraus für unsere Arbeit lernen?

Danach: Besichtigung des Gartens und der Mauern des Blauen Hauses und Erklärungen zur neuen Gestaltung

ab 20 Uhr Mitgliederversammlung mit

Tagesordnung:

TOP 1: Protokoll der Mitgliederversammlung vom 17. Juli 2008
TOP 2: Bericht des Vorstands, Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
TOP 3: Aussprach und Entlastung des Vorstands
TOP 4: Wahl zum Beirat: Dr. Bernard Reuter
TOP 5: Planungen für 2009 und 2010: u.a. Begegnungswoche anlässlich der 70. Wiederkehr der Deportation
TOP 6: Verschiedenes

siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 13. Juli 2009

 


 

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