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Veranstaltungen |
Frühere Veranstaltungen |
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Sonntag, 11.12.2011, 14.00 Uhr: Lena Gorelik - Europäische Ost-West-Passage. Jüdisch, russisch, deutsch – und auch noch Schriftstellerin! Vortrag von Dr. Ursula Hellerich, Freiburg Eintritt frei, um Spenden wird gebeten
Dienstag, 22.11.2011, 19.30 Uhr: Jahresmitgliederversammlung, Diskussion und Abstimmung zur Errichtung einer Stiftung Blaues Haus
Donnerstag, 10.11.2011: Jahrestag des Novemberpogroms 1938
Sonntag, 23.10.2011: 71. Jahrestag der Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden nach Gurs
Sonntag, 04.09.2011: Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2011 Sonntag, 11.09.2011: Tag des Offenen Denkmals 2011
Außerdem an den Sonntagen, 18. und 25. September von 15 bis 18 Uhr,
Ausstellung und Filme: Was blieb - Zeignisse jüdischen Lebens in Breisach Filmvorführungen:
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Donnerstag, 28.7.2011: Merasim Percussion Trio Percussion-Musik aus Persien und der Türkei
Merasim (dt. Feier, Zeremonie, Ritus) ist das neue Percussion-Projekt des Perkussionisten Murat Coskun gemeinsam mit dem virtuosen Meister-Trommler aus Isfahan Mohsen Taherzadeh und Maryam Hatef. Die drei MusikerInnen, die sich im Rahmen des Tamburi Mundi Festivals in der Türkei kennen gelernt haben, laden die Zuschauer ein zu Ihrer eigenen musikalischen „Feier“. Meisterhaft, voller Energie und mit Witz schaffen sie es, ihren Instrumenten und ihrer Musik eine lebendige Seele zu geben. Dabei bewegen sie sich nicht nur in ihren türkischen oder persischen Musiktraditionen. Ihre Musik lässt eine feinsinnig-spirituelle Tiefe entstehen, die fernab von „einer sich zu ernst nehmenden Spiritualität“ steht und stets zwischen purer Lebensenergie und konzentrierter Ernsthaftigkeit mit Humor und Ironie hin und her schwingt.
Ort: Ehemalige Spitalkirche am Marktplatz in Breisach !! (wegen schlechten Wetters) Eintritt: 15.- Euro Studenten 10.- Euro Kinder bis 8 Jahre: frei (Vorverkauf bei der Breisach Touristik, Tel. 07667-94 01 55)
Samstag, 2. Juli 2011, 10 Uhr Helga Weissová: Zeichne was Du siehst - Ausstellungseröffnung im Münster um 10 Uhr. Täglich bis Ende Juli geöffnet von 9 - 18 Uhr außer während Gottesdiensten
Die Ausstellung zeigt Zeichnungen von Helga Weissová, die sie während ihrer Gefangenschaft in Theresienstadt angefertigt hat. Die Bilder werden bis Ende Juli im Münster zu sehen sein. Anschließend wird in der Nähe des Radbrunnens eine Tafel eingeweiht, die an die Jüdische Gemeinde erinnert, die hier im 14. Jahrhundert lebte
Montag, 4. Juli 2011, 19:30 Uhr Inge Auerbacher, New York: Mein Leben vor, in und nach Theresienstadt
Inge Auerbacher war 10 Jahre alt als sie 1945 von den Soldaten der Roten Armee im Konzentrationslager Theresienstadt befreit wurde. Geboren in Kippenheim in der Ortenau waren sie und ihre Eltern drei Jahre lang dort Gefangene. Ihr Buch „Ich bin ein Stern“ liegt seit mehr als 20 Jahren und in vielen Sprachen vor und wendet sich vor allem auch an Kinder. Sie kommt immer wieder in ihre frühere Heimat in Südbaden, um als Zeitzeugin mit Kindern und Erwachsenen zu sprechen. Anlässlich der Aufführungen der Kinderoper BRUNIDIBÁR in Breisach ist Inge Auerbacher zu Gast und erzählt ihre Lebensgeschichte. Eintritt frei, Spenden erwünscht
Freitag, 8. Juli 2011, 19 Uhr und Sonntag, 10. Juli 2011, 18 Uhr:
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Kinderoper Brundibar - Kinderoper in zwei Akten von Hans Krása - Stadthalle Breisach
Kinder- und Jugendchor St. Stephan und Chor der Hugo-Höfler Realschule Breisach Eintritt 5 bzw. 8 Euro Kartenvorverkauf bei Breisach-Touristik
Szene aus der Aufführung mit Leierkastenmann Brundibár in der Mitte - Foto: Kai Kricheldorff Siehe Berichte in der Badischen Zeitung vom
Montag, 16. Mai 2011, 19:30 Uhr: Alexandra Senfft: Fremder Feind, so nah. Frieden in Nahost – mehr als eine Utopie? Begegnungen mit Palestinensern und Israelis Lesung und Diskussion im Blauen Haus. Moderation: Dr. Helmut Wetzel, Müllheim
„Frieden zwischen Palästinensern und Israelis ist keine Utopie“, sagt die Nahostexpertin Alexandra Senfft und belegt mit zahlreichen Beispielen, dass Verständigung möglich ist. Auf ihrer sehr persönlichen Reise durch Israel und die palästinensischen Gebiete hat sie Menschen getroffen, die über innere und äußere Grenzen hinweg, einen konstruktiven und gleichberechtigten Dialog führen. Alexandra Senfft benennt auch ihren Standort als Autorin, deren Großvater Hanns Ludin aus Freiburg bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs Hitlers Gesandter in der Slowakei war und dort 1047 als Kriegsverbrecher hingerichtet wurde. Eintritt frei, Spenden erwünscht
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Donnerstag, 17. Februar 2011, 19:30 Uhr: Fritz Bauer – Tod auf Raten Ein Film von Ilona Ziok
Der hessische Staatsanwalt Fritz Bauer, der Initiator der Frankfurter Auschwitzprozesse war, steht im Zentrum von Ilona Zioks spannendem Dokumentarfilm. Der Film wirft auch die Frage nach dem angeblichen Freitod Bauers neu auf. Ilona Zioks Dokumentarfilm beginnt in einer gemütlichen Talkshowkulisse. Als sich diese Sendeform im deutschen Nachkriegsfernsehen etablierte, gab es lange Zeit dafür nur ein Ambiente: den gemütlichen Stammtisch. Was weniger alltäglich gewesen sein dürfte: Man redet an diesem Abend des Jahres 1964 über Auschwitz. Im satten Schwarzweiß sind die Röhrenkameras auf einen freundlichen älteren Herrn gerichtet, der sich von der leutseligen Bier- und Apfelweinatmosphäre gänzlich unbeeindruckt zeigt. Es ist Fritz Bauer, der profilierteste Staatsanwalt seiner Zeit und Initiator der Frankfurter Auschwitzprozesse. Sein zerklüftetes Gesicht hinter der massiven Hornbrille lässt ihn älter erscheinen als seine einundsechzig Jahre. Dennoch wirkt er jung in seiner Diktion und positiven Energie. Klar und mit druckreifer Präzision beantwortet er Fragen von Studenten: „Wir haben ja einiges getan, als wir die Bundesrepublik schufen. Im Grundgesetz haben wir eine Demokratie (…). Aber was Sie brauchen, sind die richtigen Menschen, die diese Dinge leben.“ Diese Menschen sah Fritz Bauer im Nachkriegsdeutschland zunächst kaum in der Mehrheit, also beschloss er etwas dagegen zu tun. Das Ziel dieses Juristen, so jedenfalls porträtiert ihn der Film „Fritz Bauer – Tod auf Raten“, erschöpfte sich nicht mit der Verfolgung von Straftaten. Er verfolgte die Verdrängung. Aus: Frankfurter Rundschau, Online-Ausgabe vom 22.11.2010 Näheres unter www.fritz-bauer-film.de Der Film wird vom SPD-Ortsverein in den Engel-Lichtspielen, Breisach gezeigt
Sonntag, 16.1.2011: Murat Coskun (Freiburg) - "Rhythmystic Silence"
Murat Coskun schöpft aus seiner eigenen Tradition, der türkisch-orientalischen Musik und nutzt gleichzeitig seine Erfahrungen mit Elementen aus der modernen Musik des Okzidents. Was dabei heraus kommt, ist eine Musik, die gerade diese Begriffe wie „Tradition“ oder „Moderne“ hinter sich lässt, über Definitionen wie „Okzident“ und „Orient“ schmunzelt und ihnen ein trommelndes Augenzwinkern entgegnet.
Murat Coskuns Soloprogramm ist eine ganz eigenwillige Liebeserklärung an die Rahmentrommeln. Dabei geht er den spielerischen Ausdrucksmöglichkeiten, der Ästhetik und den Wohl-Klängen seiner verschiedenartigen Perkussions-Instrumente nach und lässt sich von ihnen inspirieren. Auch durch den Einsatz der Stimme entsteht eine innige Zwiesprache mit seinen Instrumenten seine Ideen fließen durch die Trommeln hindurch - das alles mit einer Leichtigkeit und frischen Freude an akustischer und „handgemachter“ Musik.
Die Zuhörer werden in fremde Welten, in andere Zeiten entführt, doch Murat Coskun erschafft stets Klangbilder, die im Hier und Jetzt erlebbar sind, die man hören und vor dem inneren Auge sehen kann. Die Musik bekommt eine ganz besondere Identität, die dem Musiker zu Eigen wird. Seine Musik zeigt die Verbundenheit des Menschen mit dem Rhythmus, aber auch seine stetige Suche nach neuen Ausdrucksweisen in Klang und Bewegung. Sie ist zugleich inspirierend, wohlklingend, spannungsgeladen, improvisiert, auskomponiert, anspruchsvoll und äußerst unterhaltsam.
Datum: 16. Januar 2011 Ort: Blaues Haus, Breisach, Rheintorstr. 3 Zeit: 18 Uhr
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