Veranstaltungen der letzen Jahre |
Veranstaltungen 2009 |
PROGRAMM IM HERBST 2008
Sonntag, 7. Dezember 2008, 17:00 Uhr: TABUN - Junges Musiktheater Freiburg mit Jugendlichen von sieben Schulen Babels Traum Eine Liebesgeschichte als Musical mit historisch-jiddischen Liedern und der Musik der vielfältigen Kulturen im Schmelztiegel Odessa Isaak Babel, 1894 in Odessa geboren, wuchs in einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie in Odessa und wurde schon als Kind Zeuge von Pogromen gegen Juden. Er erhielt eine umfassende Bildung und wurde einer der berühmtesten Schriftsteller der Sowjetunion. Nach seinem gewaltsamen Tod 1940 in Stalins Gefängnissen gingen große Teile seines Werks verloren überlebt hat u.a. sein Tagebuch.
Ort: Ehemalige Spitalkirche in Breisach, Marktplatz
Mittwoch, 3. Dezember 2008, 19:30 Uhr:
VERSÖHNUNGSARBEIT IN ISRAEL/PALÄSTINA SEIT 2002 - eine Perspektive vortrag von David Lisbona David Lisbona wurde in London als Sohn deutsch-jüdischer Eltern geboren und emigrierte 1973 nach Israel. Er diente als Offizier in der Israelischen Armee und begann dann eine berufliche Laufbahn im Computer- und Telekommunikationsgeschäft. Er ist einer der Gründer von MIDDLEWAY, einer arabisch-jüdischen Organisation (NGO), die Dialog und Gewaltlosigkeit fördert. Auch half er GISHA zu gründen, eine israelische Organisation, die die Verteidigung der Rechte der Palästinenser, sich in der Westbank und in Gaza zu bewegen, über-nimmt. Er schreibt über und photographiert die Welt um ihn herum. David Lisbona besuchte vor einigen Jahren Breisach zum ersten Mal mit seiner Lebenspartnerin, die aus der jüdischen Familie Model abstammt. Ort: Blaues Haus, Breisach, Rheintorstraße 3 (Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus)
Mittwoch, 26. November 2008, 19:00 Uhr:
OSWIECIM (Auschwitz), STADT DES FRIEDENS In der zweiten Hälfte November hält sich Herr Wojciech Parcer in Breisach auf. Herr Parcer ist in der Stadt Oswiecim der Ansprechpartner für die internationalen Beziehungen. Er war jahrelang Mitarbeiter der Internationalen Jugendbegegnungsstätte in Oswiecim. Er hat ein sehr enges Verhältnis zu Breisach, insbesondere zum SV Breisach. Im Oktober hat er die Reisegruppe, die sich vom 2.10. bis 7.10.2008 im Rahmen einer Studienreise des Breisacher Freundeskreises Oswiecim e.V. in Oswiecim aufgehalten hat, betreut. Herr Parcer spricht perfekt deutsch. Er hat Politik und Soziologie unter anderem in Berlin und Tübingen studiert.
Ort: Evangelisches Gemeindezentrum in Breisach, Zeppelinstraße
Mittwoch, 19. November 2008, ab 17:00 Uhr: "BREISACHER ERZÄHLEN VON FRÜHER" - Erzähl-Salon im Blauen Haus, Breisach, Rheintorstraße 3
Die Pogromnacht vom 9. November 1938 in Breisach Vor 70 Jahren, am 9. November 1938, brannten während der von der Nazi-Regierung entfachten Pogromnacht gegen jüdische Bürger und Einrichtungen in Deutschland die Synagogen. Juden wurden gedemütigt, eingeschüchtert, schikaniert, inhaftiert und ermordet. In diesem Erzähl-Salon erinnern sich Breisacher an das Geschehen in jener Nacht und daran, was ihnen Zeitzeugen darüber später erzählt haben. Moderator: Kai Kricheldorff, Eintritt: 3 Euro
Montag, 10. November 2008, 18:00 Uhr auf dem Synagogenplatz, Breisach: GEDENKEN an die Zerstörung der Breisacher Synagoge und den Novemberpogrom 1938 Anschließend um 19.00 Uhr lädt das Martin-Schongauer-Gymnasium zu einer Veranstaltung ein, in deren Rahmen 22 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 die Ergebnisse ihrer Arbeitsgruppen vorstellen. Sie haben sich über mehrere Wochen mit den Familienschicksalen der Familien Bähr, Eisemann, Levy und Weil beschäftigt, dazu mit den Zerstörungen der Friedhöfe.
Ankündigung der Gedenkveranstaltungen in Breisach und Ihringen in der Badischen Zeitung vom 8. November:
Gedenken an die PogromnachtBREISACH/IHRINGEN. In den Morgenstunden des 10. November 1938 zogen in Breisach Rauchschwaden auf. Die Synagoge brannte und wenige Stunden später war ein Teil der jüdischen Bevölkerung aus Breisach verschwunden. Zum 70. Jahrestag der Reichspogromnacht haben sich 22 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 13 des Martin-Schongauer-Gymnasiums (MSG) in den vergangenen Wochen mit diesem Thema auseinandergesetzt. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein ehemaliges jüdisches Gemeindehaus Breisach erforschten sie einzelne Familienschicksale jüdischer Bürger. Am Montag, 10. November, um 19 Uhr, stellen die Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit in der Aula des MSG vor. Davor findet um 18 Uhr eine Gedenkveranstaltung der Stadt Breisach auf dem Synagogenplatz an der Rheintorstraße statt. Auch die evangelische Kirchengemeinde Breisach und die katholische Pfarrgemeinde St. Stephan wirken mit. Nach der Veranstaltung ist ein gemeinsamer Gang durch die Fischerhalde zum Martin-Schongauer-Gymnasium vorgesehen.
Film über das Ihringer Projekt "Spurensuche" Bericht in der Badischen Zeitung vom 11. November 2008 Kommentar in der Badischen Zeitung vom 15. November 2008: RHEINGEFLÜSTER: Geschichte einfühlsam aufarbeiten Würdig und nachhaltig haben Ihringen und Breisach des 70. Jahrestages der Pogromnacht gedacht. Das Geschehen von damals, beschämender Teil unserer nationalen Historie sowie der lokalen Geschichte der beiden Gemeinden, darf nicht vergessen werden. Aber das Gedenken soll auch nicht zu einer inhaltsleeren Routineveranstaltung geraten. Deshalb bedarf es eines kreativen Umgangs mit diesem Thema, wenn es um die Gestaltung von Gedenkfeiern geht. Den Schülern des Breisacher Martin-Schongauer-Gymnasiums sowie der Ihringer Gruppe "Spurensuche" ist genau dies am vergangenen Sonntag und Montag eindrucksvoll gelungen. Mit Fantasie, ernsthaftem Einfühlungsvermögen und ohne falschen Zungenschlag haben sie das Geschehen von damals und die schweren Schicksale ihrer Opfer anschaulich nachgezeichnet. Die szenische und filmische Umsetzung historischer Sachverhalte lässt Geschichte konkret werden. Im Hinblick auf die Tatsache, dass in naher Zukunft nicht mehr Zeitzeugen aus erster Hand über die Naziverbrechen von damals sowie über das jüdische Leben in den Gemeinden Auskunft geben können, sondern Dokumentationen das Geschehen erklären müssen, ist es wichtig, Mühe und Zeit darin zu investieren, Geschichte begreifbar und nachempfindbar werden zu lassen. Die Jugendlichen in Breisach und Ihringen haben für diese Form lebendiger Erinnerungsarbeit ein nachahmenswertes Beispiel geliefert.
Mittwoch, 29. Oktober 2008, 19:00 Uhr im Blauen Haus, Breisach:
NAOMI FEIL - Mein Leben und meine Arbeit für Familien mit Demenzkranken Naomi Feil besuchte als Kleinkind ihre Großmutter Berta Kahn in Breisach. Mit ihr und ihrer Familie konnte sie rechtzeitig München, ihre Geburtsstadt, verlassen und vor der Naziverfolgung fliehen. Ihre erste Begegnung mit alten Menschen hatte sie im Montefiore-Altersheim in Cleveland, Ohio, das ihre Eltern Helene und Julius Weil leiteten. Naomi Feil entwickelte aus ihrem Interesse an einem Verständnis von verwirrten und desorientierten Menschen eine Methode zur Verbesserung ihrer Lebensumstände und nennt sie VALIDATION [siehe dazu European Validation Association]. Damit wurde sie weltweit bekannt. Während einer Serie von Fortbildungsveranstaltungen, die sie in Europa gibt, macht sie Station in Breisach und ist bereit, über ihr Leben und ihre Arbeit zu berichten.
Dienstag, 21. Oktober 2008, 20:00 Uhr - in der Katholischen Akademie Freiburg: "DER WEG ZUM ÜBERLEBEN"
"Aus erster Hand" Vortrag von Dr.-Ing. Josef Hidasi Josef Hidasi stammt aus einer alteingesessenen Familie der kleinen ungarischen Stadt Losoncz. Er wuchs im Geiste des jüdisch-ungarischen Großbürgertums auf, wo gegenseitiger Respekt den gesellschaftlichen Umgang bestimmte. Seit 1938 führten auf Druck Hitler-Deutschlands erlassene Judengesetze zu Enteignung und Isolierung der Juden aus der Öffentlichkeit. Dank der zögerlichen Bündnispolitik Ungarns konnten Juden dort jedoch bis in die letzte Phase des Krieges wie auf einer "geschützten Insel" leben. Im März 1944 überfielen die Deutschen das "befreundete, aber nicht ganz kriegswillige" Land und die Deportationen begannen. Im Alter von vierzehneinhalb Jahren wurde Josef Hidasi von der ungarischen Armee vor der Deportation nach Auschwitz gerettet und kam mit einem Arbeitsbataillon an die Karpatenfront. Auf dem Rückweg entkam er dem Massenmord eines SS-Kommandos und danach - in Budapest - dem Terror der Pfeilkreuzler. Bis er am Ziel war, hatte er viele Helfer, unter anderem den italienischen Geschäftsmann Perlasca, der Hunderte von Jugendlichen in seinen Schutzhäusern in Budapest aufgenommen hat. Sie sind herzlich eingeladen, Herrn Hidasi zu hören und mit ihm ins Gespräch zu kommen.
Ort: Haus der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1, Freiburg (beim Stadtgarten) Aus dem Faltblatt der Katholischen Akademie
Mittwoch, 15. Oktober 2008, ab 17:00 Uhr: "BREISACHER ERZÄHLEN VON FRÜHER" - Erzähl-Salon im Blauen Haus, Breisach, Rheintorstraße 3
Breisacher Kirchen- und Vereinsleben in den 50er Jahren Die allgemeine Neuordnung nach dem Zweiten Weltkrieg ließ wieder ein freies gesellschaftliches Leben zu. Das Vereinswesen nahm einen Aufschwung und die Kirchengemeinden mischten sich in das öffentliche und gesellschaftliche Leben ein. In diesem Erzähl-Salon wird davon berichtet, wie sich das Kirchen- und Vereinsleben während der ersten Jahren der Bundesrepublik in Breisach neu formierte. Moderator: Kai Kricheldorff, Eintritt: 3 Euro
Mittwoch, 17. September 2008, ab 17:00 Uhr: "BREISACHER ERZÄHLEN VON FRÜHER" - Erzähl-Salon im Blauen Haus, Breisach, Rheintorstraße 3
Das Arbeitsleben in der Nachkriegszeit in Breisach Aufbruch und Umbruch bestimmten das erste Jahrzehnte nach dem Krieg. Langsam fassten Handel und Handwerk wieder Fuß, in der Industrie entstanden Arbeitsplätze und Landwirte und Winzer fanden wieder Abnehmer für ihre Erzeugnisse. Währungsreform und die Einführung der D-Mark setzten den Grundstein für anfänglich bescheidenen Aufschwung und das spätere Wirtschaftswunder. Wie erlebten die Menschen in Breisach diese Zeit? Das ist das Thema des dieses Erzählsalons.
Sonntag, 14. September 2008, ab 11 Uhr: TAG DES OFFENEN DENKMALS Führung durch Dr. Beer entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit Beginn im Blauen Haus: Die westliche Kellerwand ist Teil der Stadtbefestigung aus dem 13. Jahrhundert. siehe auch Badische Zeitung vom 20. September 2008
Sonntag, 7. September 2008, ab 11 Uhr: EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR
JÜDISCHE BUCHKUNST AUS IHRINGEN - Die Haggadot des Zehngebotsschreibers Abraham Levi
Günter Boll (Bad Krozingen): Die Entstehung der jüdischen Gemeinde in Ihringen 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses von Ihringen am Kaiserstuhl
siehe
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PROGRAMM IM 2. QUARTAL 2008
Donnerstag, 17. Juli 2008, 20 Uhr: Jahres-Mitgliederversammlung im Blauen Haus in Breisach, Rheintorstr. 3 Tagesordnung:
TOP 1: Protokoll der Mitgliederversammlung vom 02. Mai 2007 Umtrunk Bitte Vorschläge bis zum 10. Juli 2008 beim Vorstand einreichen. Der Rechenschaftsbericht 2007 kann nach dem 20. Juli 2008 von der Webseite heruntergeladen werden oder wird auf Wunsch zugeschickt. Wir freuen uns, wenn wir Sie auf der Mitgliederversammlung begrüßen können. siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 24. Juli 2008
Mittwoch, 11. Juni 2008, 17.30 Uhr: Dritter Erzählsalon
Dienstag, 27.05.2008 bis Dienstag 3. Juni: Chöre der St. Cloud Universität aus Minnesota siehe die Badische Zeitung vom 27. Mai 2008
Dienstag, 27. Mai 2008, 20:30 Uhr: Konzert (Chöre) in St. Matthieu in Colmar Mittwoch, 28. Mai 2008, 13 Uhr: Generalprobe des Oratoriums in der Gedenkstätte Natzweiler-Struthof Donnerstag, 29. Mai 2008, 18 Uhr: To be Certain of the Dawn (Oratorium) in Natzweiler-Struthof vor 1200 geladenen Gästen siehe die Badische Zeitung vom 30. Mai 2008
Freitag, 30. Mai 2008, 20 Uhr: Konzert in der Universitätskirche in Freiburg Samstag, 31. Mai 2008, 17.30 Uhr: Ausflug in den Kaiserstuhl Sonntag, 1. Juni 2008:
siehe die Badische Zeitung vom 3. Juni 2008
Montag, 2. Juni 2008: Besuch in Basel Dienstag, 3. Juni 2008, 17.30 Uhr: Empfang im Carl-Schurz Haus in Freiburg
Samstag, 31.05.2008: Triregionales Geschichtsvereinstreffen 8.30 Uhr: Beginn in Oberrotweil, Mittagessen, dezentrale Arbeitsgruppen, ab 16 Uhr Abschluß in Marckolsheim Der Förderverein bietet mit dem Verein Les Amis du Judengarten de Mackenheim von 14 bis 15.30 Uhr eine Führung auf dem Jüdischen Friedhof in Mackenheim mit G. Boll an. [ausgefallen]
Mittwoch, 21. Mai 2008, 17.30 Uhr: Zweiter Erzählsalon
Dienstag, 20. Mai bis Mittwoch, 21 Mai: Besuch von Prof. Dan Bing, Nachfahre des Autors der Ihringer Haggadah
Donnerstag, 15. Mai bis Freitag, 16 Mai: Besuch von Victor und Valerie Rosenberg, USA
Donnerstag 8. Mai 2008, 20 Uhr: "Bitte streicht mich nicht aus!" Deutsche Autoren und Autorinnen im Exil 1933 – 1945 Vortrag und Lesung anlässlich des 75. Jahrestages der nationalsozialistischen Bücherverbrennung (am 10. Mai 1933) mit Thomas B. Schumann aus Hürth (Publizist, Sammler, P.E.N.-Mitglied und Verleger) siehe bundesweite Veranstaltung "Bücher aus dem Feuer"
Mittwoch, 30. April bis Freitag, 02. Mai 2008 Zweites Familientreffen der Zivi/Zivy Familie aus Müllheim
siehe die Badische Zeitung vom 30. April 2008 Freie Plätze im Bus können von Mitgliedern besetzt werden, eine Teilnahme am Konzert ist ebenfalls möglich. Bitte melden Sie sich an.
Es werden noch weitere Helfer für unser Betreuungsteam dieser Familienkonferenz gebraucht ! Bitte melden. Badische Zeitung vom 5. Mai 2008
Mittwoch, 23. April, 17:30 Uhr Erster Erzählsalon: Erinnerungen an den Wiederaufbau von Breisach
siehe Ankündigung in der Badischen Zeitung vom 22. April 2008 Blaues Haus Breisach, Rheintorstr. 3 (früher: Judengasse)
Freitag, 11. April 2008, ab 16 Uhr: Samstag, 12. April 2008, ab 10 Uhr Instandhaltung des Blauen Hauses Es sind viele unterschiedliche Arbeiten zu vergeben: der Frühjahrsputz steht an, bevor wir das Haus öffnen können und die Herstellung einer Treppenstufe im historischen Keller, was allen Besuchern einen sicheren Eintritt in das Gewölbe ermöglichen wird. Wir bekommen tatkräftige Hilfe bei der Begrünung des Gartens, d.h. der Herstellung eines neuen Rasens, es sind aber von unserer Seite einige vorbereitende Arbeiten einzubringen. Jeder von Ihnen, die oder der zwei, besser drei oder vier Stunden Zeit erübrigen kann, ist hoch willkommen. Ralph Hojenski wird die Gruppe anleiten. Bitte melden Sie sich telefonisch oder per e-mail unter den oben angegebenen Adressen Nummer und kommen Sie in Arbeitskleidung. Blaues Haus Breisach, Rheintorstr. 3 (früher: Judengasse)
Sonntag, 6. April 2008, ab 18 Uhr: Besuch von Elaine Wolff-Wurmser und Gary Bron, New York und Robert Geismar, London Die Dokumentation über die jüdischen Familien Breisachs und die Forschungsfortschritte werden im Gespräch mit Elaine Wolff-Wurmser und Gary Bron, New York und Robert Geismar, London, vorgestellt. Anschließend gemeinsames Abendessen im Blauen Haus Blaues Haus Breisach, Rheintorstr. 3 (früher: Judengasse)
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PROGRAMM IM HERBST 2007Montag, 10. Dezember 2007, 19:30 Uhr: Giorgio Bassani: Geschichten aus Ferrara - eine italienische Provinzstadt zur Zeit des Faschismus Vortrag und Lesung von Axel Seibert In seinen in Ferrara spielenden Romanen und Erzählungen beschreibt Giorgio Bassani das Leben der jüdischen Bürger einer mittleren italienischen Stadt während des Faschismus, unter dem Druck der Rassengesetze und schließlich nach der Befreiung. Einige Passagen aus Bassanis Werk sollen vorgelesen und kommentiert werden Blaues Haus Breisach, Rheintorstr. 3 (früher: Judengasse)
Dr. h.c. Max Mannheimer, Auschwitzüberlebender und Beirat des Fördervereins, hält Vorträge in Breisacher Schulen, im Blauen Haus und in der March: "Spätes Tagebuch: Theresienstadt, Auschwitz, Warschau, Dachau"
siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 20. Oktober 2007
12. November 2007:
Dr. h.c. Max Mannheimer, Auschwitzüberlebender und Beirat des Fördervereins, hält Vorträge in Breisacher Schulen, im Blauen Haus und in der March: "Spätes Tagebuch: Theresienstadt, Auschwitz, Warschau, Dachau"
siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 20. Oktober 2007
23. Oktober 2007: Polnische Austauschschüler aus Oswiecim besuchen das Blaue Haus
Sonntag, 28. Oktober 2007, 17 Uhr: Serenada Española - Spanische Musik für Violoncello und Gitarre Das Duo Ariana Burstein (Violoncello) & Roberto Legnani (Gitarre) ist in Breisach im Blauen Haus, Rheintorstr. 3 zu Gast.
Ariana Burstein und Roberto Legnani sind Weltklassemusiker, zwei Künstler mit fesselnder musikalischer Intensität. Durch ihre unterschiedlichen Temperamente verzaubern sie das Publikum mit atemberaubender Virtuosität. Auf der Tournee 2007 präsentiert das Duo Burstein & Legnani sein neuestes Programm: „Serenada Española“ bietet mit feurigen andalusischen Tänzen und musikalischen Landschaftsbildern eine farbenprächtige Palette spanischer Musik von großem Saitenschlag. Dargeboten wird eine faszinierende Tonmalerei mit traditionellen Inhalten in kunstvollen Arrangements für Violoncello und Gitarre: Meisterwerke von Isaac Albéniz, Pablo de Sarasate, Enrique Granados u. a. Die musikalische Reise führt auch nach Lateinamerika, dem Kontinent der beschwingten Rhythmen. Seit 1996 sind Ariana Burstein & Roberto Legnani jährlich auf Tournee. Sie haben inzwischen ein reichhaltiges Repertoire geschaffen. Das Duo wurde mit internationalen Preisen bedacht und erhielt eine Auszeichnung vom Bundespräsidialamt für besondere kulturelle Leistungen. Die beiden Musiker spielen preisgekrönte Instrumente: Das von Wilhelm Brückner gebaute Violoncello und die Hopf-Gitarre La Portentosa sind Zeugnisse hoher Instrumentenbaukunst. Eintrittskarten gibt es an der Konzertkasse ab 16.30 Uhr. Kinder unter 12 Jahren erhalten freien Eintritt. Weitere Informationen und kostenlose Kartenreservierung: www.tourneebuero-cunningham.com und Tel. 07852-93 46 62.
06./07. Oktober 2007: Alemannia Judaica 2007 in Mackenheim und Breisach Schirmherr:
Referenten:
Sonntag, 7. Oktober 2007:Hauptprogramm: Kaffe, Begrüßung und Eröffnung im Blauen Haus (Breisach) Fahrt nach Mackenheim, Führung "Judengarten", Begrüßung, Mittagessen, Vorträge, Aussprache und Ende 18 Uhr: Gedenken beim Jüdischen Friedhof in Ihringen
Ausführliches Programm
02. September 2007: Europäischer Tag der Jüdischen Kultur
... Wohin wird uns das Schicksal schleudern,
Lesung mit Ausstellung in Breisach und Sulzburg |
PROGRAMM IM ZWEITEN QUARTAL 2007
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Mittwoch, 25. April 2007, ab 14.30 Uhr: Frühjahrputz im Blauen Haus Bitte bei Monika Thormählen anmelden, Tel. 07667/833489
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Dienstag, 10. April 2007: Rosita Dienst-Demuth beginnt mit 10 Jugendlichen aus Breisach und
Freiburg den dritten Teil des Projekts „Michaels Dialog“ in Israel!
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Mittwoch, 2. Mai 2007
19 Uhr: „Tanzspuren am Blauen Haus“ – ein Film von Bodo Kaiser
siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 12. Mai 2007
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Freitag, 04. Mai 2007, 17 Uhr: Vernissage im Blauen Haus - Sonderedition zu dem Fotoband „Näher als es scheint“ von
Ari Nahor
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Samstag, 05. Mai 2007, 15 – 20 Uhr: Ausstellung Sonntag, 06. Mai 2007, 11 – 18 Uhr: Ausstellung
17 Uhr: „Tanzspuren am Blauen Haus“ ein Film von Bodo Kaiser (Imagofilm)
siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 9. Mai 2007
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Sonntag, 06. Mai 2007, 10 Uhr: Jahresversammlung „Les Amis du Judengarten de Mackenheim“ Mairie (Rathaus) von Mackenheim, Elsaß
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Samstag, 12. Mai 2007, 15 – 20 Uhr: Ausstellung Sonntag, 13. Mai 2007, 11 – 18 Uhr: Ausstellung
17 Uhr: „Tanzspuren am Blauen Haus“ ein Film von Bodo Kaiser (Imagofilm)
Die Ausstellung ist zeitgleich geöffnet mit der Werkschau „Drei Orte – 11 Künstler/innen“, den „Offenen Ateliers“ von Ari Nahor in Breisach, Sabine C. Herrschaft und Jürgen Burkhart in Merdingen und Michaela Höhlein-Dolde und Manfred Dolde in Breisach-Niederrimsingen
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Montag, 11. Juni 2007, 20 Uhr: Prof. Dr. Rolf Zimmermann, Freiburg Vortrag: Den Abgrund denken - Hannah Arendt und die moralische Katastrophe Auschwitz Hannah Arendt hat Begriffe zu Auschwitz geprägt, die bis heute fortwirken. Das „radikal Böse“ einerseits und die „Banalität des Bösen“ andererseits markieren einen Bezugsrahmen, der nach wie vor zur Interpretation herausfordert. Der Vortrag entwickelt in Auseinandersetzung mit Hannah Arendt die These, dass es kein einheitliches moralisches Bild des Menschen mehr gibt und dass die universalistische Moral der Menschenrechte eine historische Errungenschaft, aber keine moralische Garantie für die Zukunft darstellt.
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Sonntag, 17. Juni 2007: Empfang für Prof. Hoffmann und gemeinsames Abendessen im Blauen Haus (bitte anmelden bei Monika Thormählen)
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Montag, 18. Juni 2007, 20 Uhr: Prof. Dr. Daniel Hoffmann, Düsseldorf Lesung: Lebensspuren meines Vaters. Eine Rekonstruktion aus dem Holocaust, Wallstein Verlag 2007 Prof. Daniel Hoffmann hat es übernommen, aus den Erzählungen seines Vaters, Briefen aus den Lagern und Dokumenten die Lebensgeschichte von Paul Hoffmann, geboren 1921 in Iserlohn, zu rekonstruieren. Paul Hoffmann überlebte Auschwitz und Buchenwald. Er ist ein Enkel von Paul und Mathilde Weinberg; seine Mutter Selma – die Großmutter des Autors - wuchs im Jüdischen Gemeindehaus in Breisach auf als Tochter des Kantors Paul Weinberg aus Danzig, der 1919 in Breisach starb. Badische Zeitung vom 5. Januar 2008
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Montagtag, 9. Juli 2007, 20 Uhr: „Was konnte man tun ?“ Gertrud Luckner in Freiburg und ihre Solidarität mit verfolgten Juden. Vortrag von Dr.Hans-Josef Wollasch (Freiburg) im „Blauen Haus“ Breisach Die Frage, was denn ein Einzelner gegen die menschenverachtende Praxis des NS-Systems hätte unternehmen können, wurde und wird teils aus Unsicherheit, teils als Selbstschutz als Argument gebraucht. Es hat aber Menschen in unbekannter Zahl gegeben, die zwischen 1933 und 1945 aus persönlicher Entscheidung Partei ergriffen haben für Entrechtete und Verfolgte. Zu ihnen gehörte Gertrud Luckner in Freiburg, die von 1931 an in vielfältiger Weise für jüdische Mitmenschen eingetreten ist. Ihre Solidarität reichte bis zur letzten Konsequenz der Leidensgemeinschaft im KZ. Die Charakterisierung dieser Frau und ihres Lebens für die Menschlichkeit wird aus den Vernehmungsprotokollen der Gestapo und aus ihrem Tagebuch 1945 vermittelt. Hierüber spricht Archivar i.R. Dr. Hans-Josef Wollasch (ehemaliger Leiter des Caritas-Archivs Freiburg), der diese authentischen Quellen vor einigen Jahren in Buchform herausgegeben hat („Gertrud Luckner – Botschafterin der Menschlichkeit“ ,Herder-Verlag Freiburg, 2005, und „Betrifft: Nachrichtenzentrale des Erzbischofs Gröber in Freiburg“, Universitätsverlag Konstanz, 1999). Diese Veranstaltung des Geschichtsvereins Breisach am Rhein e.V. findet mit Unterstützung des Fördervereins Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V. im „Blauen Haus“, Rheintorstr.3 in Breisach am Montag, den 9.Juli 2007, um 20 Uhr statt. Die beiden Bücher des Referenten können an diesem Abend erworben werden. Pressemitteilung des Geschichtsvereins Breisach vom 28.6.2007
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Dienstag, 17. Juli 2007: Abschlussveranstaltungen des Schulprojektes „Dancing to Connect“ mit der Battery Dance Company, New York, unter Leitung von Jonathan Hollander (bitte Ankündigungen beachten) im Stadttheater Freiburg
Die „Tänze für das Blaue Haus“ in Breisach 2006 finden eine Fortsetzung unter anderem Dach und Motto. Geblieben ist die künstlerische Leitung von Jonathan Hollander und die Beteiligung von Battery Dance Company. Beteiligt sind fünf Freiburger Schulen, die PH und das Stadttheater. Das Ziel ist, mit der Universalität der Sprache des Tanzes Toleranz, Verständnis für das Andere und Integration zu fördern.
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19. – 24. Juli 2007: Tanzworkshop des Blauen Hauses am Martin-Schongauer-Gymnasium mit der Battery Dance Company, New York: Lydia Tetzlaff und Sean Scantlebury Im Anschluß an das Programm in Freiburg gibt es einen Workshop mit Künstlern der Battery Dance Company, zu der Breiacher Schüler/innen und Jugendliche eingeladen sind. Interessenten können sich unverbindlich über die Post- oder e-mail Adresse des Vereins informieren)
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Dienstag, 24. Juli 2007, abends: Abschlussvorführung der Tanzworkshops in der Stadthalle Breisach
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PROGRAMM IM ERSTEN QUARTAL 2007
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Dienstag, 06. Februar 2007, 20 Uhr in der Rombachbuchhandlung Bertholdstraße (Freiburg)
Buchvorstellung: „Näher als es scheint“ - Tänze für das Blaue Haus
Künstler und Autoren, Elaine Wolff und Toby Axelrod sind anwesend siehe Ankündigung in der Badischen Zeitung vom 3. Februar 2007
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Donnerstag, 08. Februar 2007, im Blauen Haus, Rheintorstraße 3, Breisach
19 Uhr: Eine Soirée zu Buch und Film für Mitglieder und Freunde
Wir möchten Sie sehr herzlich bitten, den Vorstand beim Verkauf des Buches „Näher als es scheint“ - Tänze für das Blaue Haus" zu unterstützen. Sie können als Mitglied an diesem Abend Bücher mit einem Rabatt von 20 % erwerben, also für 16 €/Buch, wenn sie mindestens fünf Exemplare abnehmen (der Ladenpreis liegt bei 19,80 €). Umtrunk
siehe Ankündigung in der Badischen Zeitung vom 3. Februar 2007
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Montag, 12. Februar 2007, 20 Uhr im Blauen Haus, Rheintorstraße 3, Breisach „Wir durften nicht aus dem Fenster schauen, denn das war die arische Seite“ Vortrag: Zeugenprotokolle aus dem Prozess gegen den NS-Täter Joseph Schwammberger vor dem Stuttgarter Landgericht (1991-1992) dokumentiert und erläutert von Almut Greiser. Einführung von Prof. Wolfram Wette Rozwadow, ein Zwangsarbeitslager in Ostpolen und Przemysl, eine kleinere Stadt an der polnisch-russischen (heute ukrainischen) Grenze sind die Orte, wo NS-Vernichtungsaktionen stattgefunden haben, an denen der zu mehrfach lebenslänglich verurteilte NS-Täter Joseph Schwammberger maßgeblich beteiligt war. In Rozwadow wurden über 1000 sogenannte ‚Rüstungsjuden’ ermordet. In Przemysl überlebten von einer jüdischen Gemeinde, die ungefähr 20.000 Mitglieder gehabt hatte, weniger als 100 Menschen. Hinter den dürren Zahlen verbergen sich Einzelschicksale, die in dem Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht zur Sprache kamen. Niemand blieb unberührt, der die Aussagen der heute in alle Welt verstreuten überlebenden Zeugen gehört hat. Lakonisch, ohne Pathos, in nüchterner Sprache, sich allein auf die Fakten beschränkend haben diese Zeugen vor dem Gericht ihre persönliche Geschichte und die ihrer Mitleidensgenossen erzählt. Da nach deutscher Gerichtspraxis keine Sitzungsprotokolle von Prozessen erstellt werden, hat Almut Greiser die Aussagen von den Sitzungen, die sie besuchen konnte, protokolliert, um sie als Mahnung und Erinnerung an diese barbarische Zeit zu bewahren.
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Sonntag, 25. Februar 2007, 11 Uhr in der Ehemaligen Spitalkirche Breisach
Matinee: "Farstummt nit doss jiddische loschn" - Benefizkonzert Jiddische Lieder mit Hanno Botsch (Piano, Geige), Felicitas Niegisch (Gesang), Love Persson (Bass) Das Programm spannt einen Bogen durch die Welt der ostjüdischen Kultur bis zu jiddischen Liedern, die in Amerika verbreitet sind. Die Lieder berühren und bewegen durch ihre besondere Poesie und Emotionalität, der Verbindung von leidvoller Erfahrung und gleichzeitiger Lebenskraft. Der Versuch sie lebendig zu halten gelingt den Musikern durch ihren persönlich gewachsenen Bezug und der Liebe zum jiddischen Lied. Eintritt: Spende / 10 € +
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Montag, 26. Februar 2007, 20 Uhr im Kommunalen Kino im Alten Wiehrebahnhof (Freiburg)
Filmpremiere : „Tanzspuren am Blauen Haus“
Eintritt 5 €
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Sonntag, 18. März 2007, 11 bis 16 Uhr im Blauen Haus ... [muss leider ausfallen !!] Studientag - Workshop "Einblicke ins Judentum – Christen lernen vom Judentum“ Mit Albrecht Lohrbächer, Pfarrer und Schuldekan aus Weinheim/Bergstraße. Er gestaltet seit 20 Jahren auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag das Lehrhaus Judentum für Christen“
1. Wer sind Juden? Was ist Judentum? Kostenbeitrag 10 € - Anmeldung bis 10. März 2007
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Montag, 19. März 2007, 19 Uhr im Blauen Haus, Rheintorstraße 3, Breisach
Filmpremiere:
BREISACH. Am Montag, 19. März, 19 Uhr, findet im Blauen Haus eine Filmpremiere statt. Zu sehen ist der 30-minütige Streifen "Jugendliche sehen Auschwitz" . Er geht auf ein Kooperationsprojekt der Vereine "Für die Zukunft lernen — Verein zur Erhaltung der Kinderbaracke Auschwitz-Birkenau" und "Black Dog Jugend- und Medienbildung" zurück. Der Verein "Für die Zukunft lernen" organisiert seit Jahren regelmäßig Projekte in Auschwitz mit zum Teil schwer erziehbaren Jugendlichen. Jugendliche aus den Regionen Freiburg und Rostock waren im Rahmen dieser Arbeit im Frühsommer 2006 im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Sie kamen mit einem eindrucksvollen Film zurück, der mittlerweile von der Landesmedienzentrale Karlsruhe als gut für den Schulunterricht geeignet eingestuft wurde. Die jugendlichen Teilnehmer wurden dafür in vorbereitenden Workshops in Kameraführung, Regie und Schnitt geschult. Während des Aufenthaltes in Auschwitz absolvierten sie das reguläre Besucherprogramm und drehten gleichzeitig ihren Film. Sehr gut geglückt ist die Zusammenarbeit sehr unterschiedlicher Jugendlicher während des Projekts: Jugendliche aus dem Christophorus Jugendwerk in Oberrimsingen und Abiturienten aus Rostock. Sie haben unter professioneller Betreuung den Film konzipiert und realisiert, bis hin zur eigens komponierten Musik. So ist ein Film entstanden, der dem Wunsch dieser Jugendlichen auf hervorragende Art Rechnung trägt: "Dass möglichst viele andere Jugendliche einen Anstoß bekommen, sich mit den Verbrechen auseinander zu setzen, für die Auschwitz ein Symbol ist" . Die Leitung des Filmprojekts hatte der Filmemacher Jürgen Dettling (Riegel). Aus der Badischen Zeitung vom 12. März 2007 Anschließender Bericht in der Badischen Zeitung vom 23. März 2007
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Sonntag, 25. März 2007, 18 Uhr im Blauen Haus, Rheintorstraße 3, Breisach
In Ungarn geboren – Zwei Wege des Überlebens Zwei Psychoanalytiker im Gespräch: Prof. Anna und Prof. Paul Ornstein, Brookline, MA, USA
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Montag, 26. März 2007, 20 Uhr: Universität Freiburg, Hörsaal Karlstraße/Ecke Hauptstraße Prof. Anna Ornstein: Creativity and the Healing Process - Vortrag in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin der Universitätsklinik Freiburg und dem Psychoanalytischen Seminar Freiburg e.V. Prof. Anna und Prof. Paul Ornstein sind international bekannte Psychoanalytiker. Anna Ornstein studierte nach dem Krieg Medizin in Heidelberg und zog dann mit ihrem Mann in die USA. Dort unterrichteten sie als Psychoanalytiker in Cincinnati, Ohio, heute lehren sie an der Harvard Universität. Sie kommen regelmäßig zu Seminaren nach Deutschland. Anna Ornstein überlebte gemeinsam mit ihrer Mutter das Konzentrationslager Auschwitz. Bericht in der Badischen Zeitung vom 30. März 2007
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JUDENRETTUNG IN FRANKREICH 1940 - 1944
Montag, 11. Dezember 2006, 19 Uhr im Blauen Haus |
Theater Zerberus - Der Golem
Sonntag, 12. November 2006, 18 Uhr im Blauen Haus -
Breisach, Rheintorstraße 3
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Sonntag, 22. Oktober 2006
17 Uhr: Gedenken am Mahnmal für die deportierten Breisacher Juden am Münsterberg Freitag, 20. Oktober, 18 Uhr Begrüßungsabendessen für Joan Schwab, Jenny Nash, Freddy Mayer und Gerald Schwab (bitte anmelden bei Monika Thormählen, Tel. 07667/833489 oder monika.thormaehlen@t-online.de) Hier der Bericht von der Begegnung mit Schülern in der ehemaligen Schule von Freddy Mayer, dem Rotteck-Gymnasium in Freiburg, am 20. Oktober 2006 |
EINE MAUER AUS SCHWEIGEN, HASS UND SCHMERZ |
Europäischer Tag der jüdischen Kultur
am 3. September 2006
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"Tänze für das Blaue Haus - Dances for the Blue House"
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siehe Sonderseite |
Projekt "Stolpersteine"
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"JÜDISCHE GESCHICHTE ZUM LÄCHELN"mit Pierre Helmerund MITGLIEDERVERSAMMLUNG 2006
Montag, 12. Juni 2006, 19:00 Uhr im Blauen Haus
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19:00 Uhr: "Jüdische Geschichten zum Lächeln" erzählt von Pierre Helmer. Pierre Helmer hat die Nazizeit mit seiner Familie "wie ein Wunder" überlebt. Er sammelt jüdische Geschichten und lädt ein zu einem Abend, der dem feinsinnigen Humor gewidmet ist, mit dem die Erfahrungen der ost- und westeuropäischen Juden ausgedrückt werden.
Ab 20:00 Uhr: Mitgliederversammlung
TOP 1: Protokoll der Mitgliederversammlung vom 27.04.2005 Rechenschaftsbericht 2005 (unbearbeitet)
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Música Española - Spanische Musik aus vier Epochen für Violoncello und Gitarre
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"Ariana Burstein und Roberto Legnani gehören als Duo zur Weltklasse – zwei Künstler mit einer Frische und Intensität, die in ihrem Temperament atemberaubend und in ihrem ungekünstelten Spiel von imponierender Virtuosität sind. Die Tonlage beider Instrumente ist betörend und reizvoll für den Hörer. Die Musiker spielen preisgekrönte Instrumente: das von K. Stoll gebaute Violoncello und die Hopf-Gitarre „La Portentosa“ sind Zeugnisse hoher Instrumentenbaukunst.
Seit 1996 sind Ariana Burstein (Violoncello) & Roberto Legnani (Gitarre) jährlich auf Tournee und feiern 2006 das gemeinsame 10jährige Bühnen-Jubiläum. Sie haben in diesen Jahren ein reichhaltiges Repertoire geschaffen. Mit Cello und Gitarre führen sie die Hörer in eine neue Klangwelt ein. Einer der Publikumserfolge ist das Programm „Música Española“. Eine Auswahl dieser Werke ist auf der Tournee 2006 zu hören. Exklusive CD-Einspielungen bei ELEG. Mit duftigen orientalischen Klängen, zündenden andalusischen Rhythmen und musikalischen Landschaftsbildern bringt das Duo eine farbenprächtige Palette spanischer Musik von großem Saitenschlag auf das Podium. Dargeboten wird eine faszinierende Tonmalerei mit traditionellen Inhalten, mit jüdischen und arabischen Elementen, die aus dem „cante jondo“ stammen. Wie sich spanische Musik außerhalb Spaniens anhört, wird in den großartigen Kompositionen von Albéniz, Granados und Sarasate präsentiert. Zu den Programmhöhepunkten zählt u. a. die berühmte „Carmen-Fantasie“." Text: Tournee- und Pressebüro Ulla Cunningham |
"2 ODER 3 DINGE, DIE ICH VON IHM WEISS"
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Deutschland 2004 - Regie: Malte Ludin Prädikat: besonders wertvoll FSK: ab 12 - Länge: 85 min. Beschreibung Die Familie eines Nazitäters, 60 Jahre nach Kriegsende. Längst ist die Wahrheit über die Vergangenheit des Vaters aktenkundig, aber unter seinen Verwandten wird sie beschönigt, geleugnet und verdrängt - mit all der Leidenschaft, zu der nur Familienbande fähig sind. Hanns Ludin wird bereits in der Weimarer Republik berühmt, weil er in der Reichswehr für Hitler konspiriert. Nach 1933 steigt er schnell zum SA-Obergruppenführer auf. Ihm werden der Blutorden und andere hohe Weihen des Nazistaates zuteil. 1941 schickt ihn Hitler als Gesandten in den "Schutzstaat" Slowakei. Als "Bevollmächtigter Minister des Großdeutschen Reiches" soll er dort die Interessen Berlins durchsetzen: vor allem die "Endlösung". Nach dem Krieg wird Hanns Ludin von den Amerikanern an die Tschechoslowakei ausgeliefert, 1947 zum Tode verurteilt und hingerichtet. Diese Tatsachen nimmt sein jüngster Sohn, der Filmemacher Malte Ludin, zum Ausgangspunkt einer schmerzlichen filmischen Auseinandersetzung mit den Legenden, die in der Familie über den Vater kursieren. War er ein Held und Märtyrer oder ein Verbrecher? Auf einmal sind alle bereit zu reden: Die Schwestern, Schwager, Nichten und Neffen ... Es entsteht ein intimes und doch beispielhaftes Filmdokument - ein hochemotionaler Bericht aus dem Inneren einer deutschen Familie. 60 Jahre nach Kriegsende spielt die Hitlerkatastrophe in deren Leben noch immer eine brennend kontroverse Rolle. Text & Foto: Plan 7 |
Außerdem im Mai
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"ZWISCHEN VERNICHTUNG UND NEUBEGINN"Displaced Persons in Baden-Württemberg zwischen 1945 und 1950 Vortrag von Christof Maihöfer freier Mitarbeiter am Dokumentationszentrum "Ehemaliges KZ Oberer Kuhberg" Ulm Für viele markiert der 8. Mai 1945 das Ende des 2. Weltkrieges. Damit ging auch die Zeit der Lager und Zwangsarbeit zu Ende. Das ist nur teilweise richtig, denn von über 10 Millionen ehemaligen KZ-Häftlingen, Zwangsarbeitern und von den Nazis Verschleppten und Vertriebenen konnten viele nicht mehr in ihre alte Heimat zurück. Besonders im Bereich der amerikanischen Militärverwaltung entstanden für die "Displaced Persons" (DPs) unglaublich viele und riesige Lagerkomplexe. In einem multimedialen Vortrag bekommen Sie einen Einblick in die Lagerwelt der Region, ihre Geschichte und die Personen, die davon betroffen waren.
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"ES GEHT NOCH EIN SCHIFF NACH SCHANGHAI AM 13. JUNI 1939"
von Michael Nathanson, Schmieheim |
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Michael Nathanson verdankt sein Leben der Entschiedenheit seiner Mutter, ihren jüdischen Mann und die zwei Söhne 1939 - in letzter Minute - aus Berlin in Sicherheit zu bringen.
Montag, 13. März 2006, 19:30 Uhr Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach (Blaues Haus) Rheintorstr. 3 (früher "Judengasse")
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Alfred Döblin, Arzt und Schriftsteller,
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EINE TÖDLICHE UNTERSCHEIDUNGL
von |
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Aus Anlass der Befreiung von Auschwitz am 27.1.1945 stellt Prof. Dr. Dr. Michael N. Ebertz von der Katholischen Fachhochschule Freiburg das neu erschienene Buch über das Zusammenleben von Juden und Nichtjuden in der Zeit von 1933 bis 1940 in Breisach vor.
Dienstag, 31. Januar 2006, 19:00 Uhr Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach (Blaues Haus) Rheintorstr. 3 (früher "Judengasse") siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 9. Februar 2006 |
JÜDISCHES SCHICKSAL - UNGARISCHES SCHICKSAL
Vortrag von Josef Hidasi |
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Josef Hidasi wurde als Schüler in einer Provinzstadt nördlich von Budapest
im Alter von vierzehneinhalb Jahren von der ungarischen Armee vor der
Deportation nach Auschwitz gerettet. Mit einem Arbeitsbataillon kommt er an die
Karpathenfront, wo er überlebt. Auf dem abenteuerlichen Rückweg entkommt er dem Massenmord
eines SS-Kommandos und danach, in Budapest, dem Terror der Pfeilkreuzler.
Seine Odyssee dauerte neun Monate. Bis er am Ziel war, hatte er viele
Helfer. Montag, 9. Januar 2006, 19:30 Uhr Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach (Blaues Haus) Rheintorstr. 3 (früher "Judengasse") Text des Vortrags, ergänzt durch Bilder des Autors aus Privatbesitz
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MAX LIEBERMANN
Vortrag mit Bildern von Axel Seibert |
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Am Anfang seiner Laufbahn in krassem Gegensatz zum vorherrschenden Kunstgeschmack des Kaiserreiches
stehend, avancierte Liebermann schließlich zu einem der erfolgreichsten deutschen Maler. Die Nationalsozialisten
setzten diesem Erfolg ein jähes Ende.
Montag, 12. Dezember 2005, 19:30 Uhr Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach (Blaues Haus) Rheintorstr. 3 (früher "Judengasse") siehe Bericht in der Badischen Zeitung vom 5. Januar 2006 |
„THE INDISCRIBABLE AND THE UNDISCUSSABLE“
Über die Rolle von „feeling-facts“ in den innerfamiliären Beziehungen im Deutschland der Nachkriegszeit |
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Seit zwei Jahrzehnten untersucht Prof. Dan Bar-On Beziehungsstrukturen in deutschen Familien und die Art und Weisen, in denen über die Nazizeit gesprochen und geschwiegen wird. In diese Forschungsarbeit wird das Seminar einführen und die Teilnehmer an ihr beteiligen. Zur Vorbereitung steht ein Text aus dem obengenannten Buch in Übersetzung zur Verfügung, der bei der Anmeldung abgeholt werden kann.
Donnerstag, 17. November 2005, 14 - 18 Uhr Kostenbeitrag: 15 Euro, Studenten 8 Euro Anmeldung über Carl-Schurz-Haus, Tel. 0761/31647 oder e-mail: programm@carl-schurz-haus.de Veranstalter:
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65. JAHRESTAG DER DEPORTATION DER BADISCHEN JUDEN
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UNSER HERBSTPROGRAMMSonntag, 4. September 2005: Sechster Europäischer Tag der Jüdischen Kultur
11 Uhr: Führung mit Günter Boll: Judengarten in Mackenheim/Elsaß Samstag, 10. September 2005: Deutsch-Französischer Denkmaltag in Breisach-Neuf Brisach
10 Uhr: Festspiele Breisach Münsterberg, u.a. Verleihung des Förderpreises der Denkmalstiftung Baden-Württemberg
an den Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach
Sonntag, 11. September 2005: Tag des offenen Denkmals Baden-Württemberg 2005
11 - 18 Uhr: Das Blaue Haus ist geöffnet Sonntag, 18. September 2005: Deutsch-Französisches Kulturfest
11 - 18 Uhr: Das Blaue Haus ist geöffnet. Ausstellung Breisach 1945/1946. Fotografien von Gerald Schwab Samstag, 1. Oktober 2005
20.15 Uhr: Aus dem Herzen Lateinamerikas - Sozialkritische Strömungen in Liedern.
Dagmar Dümchen de Linares, Gesang mit Gitarre ... muss leider abgesagt werden !! Sonntag, 2. Oktober 2005
17.30 – 21.30: Die Zukünfte der Erinnerung:
An der Veranstaltungsreihe im E-WERK Freiburg
„Erinnern aus zweiter Hand – Kultur der Erinnerung?“
beteiligt sich das Blaue Haus mit einer Führung, dem Film von Bodo Kaiser
über Ralph Eisemann, und Projektionen von Familienbildern in der
ehemaligen Judengasse „in Erinnerung an Familie Berthold Levy“. Samstag, 22. Oktober 2005: Zum 65. Mal jährt sich die Deportation der Breisacher und aller badischen und saarpfälzischen Juden nach Gurs Sonntag, 23. Oktober 2005
Eine Lesereihe im Gedenken an eine Lesereise
20 Uhr Lesung aus seinem Werk
Hans Helmut Straub, Stadttheater Konstanz Auf Veranlassung des Badischen Oberrats der Israeliten in Karlsruhe unternahm Jacob Picard noch 1937/1938 zwei Lesereisen: Er trug in jüdischen Kulturbünden und Lehrhäusern aus seinem kurz zuvor erschienenen Buch „Der Gezeichnete“ vor, um „den Menschen in der schweren Zeit Bestätigung ihres Eigensten zu geben und ein wenig Trost“. Der Freundeskreis Jacob Picard im FORUM ALLMENDE e.V. hat eine Lesereihe initiiert, die daran anknüpft und die Picards einzigartiges Werk wieder ins Licht rücken soll. Neben Breisach ist die Lesung zwischen 10. 9. 2005 und 27. 1 2006 in 14 anderen badischen Städten und Gemeinden zu hören. |
![]() Foto: Martin Lengemann |
DAN BAR-ON: ERZÄHL DEIN LEBEN!
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| Dan Bar-On wurde in Deutschland bekannt durch seine
Suche nach den Kindern von Nazi-tätern, die er vierzig Jahre nach
Kriegsende in Interviews und Selbsthilfegruppen traf. „Am meisten verstörte mich, daß ich auf der Suche nach etwas war, das niemanden wirklich interessierte.“ Auf der Straße gab es „nichts, was daran erinnert hätte, worum es in dem Interview gegangen war.“ Ich mußte mich immer wieder „selbst davon überzeugen“, „dass das, was ich gehört hatte, real und nicht Teil meiner Einbildung war.“ Dan Bar-On betrat 1985 ein wissenschaftliches Niemandsland. Nach der Publikation seiner Forschungsarbeit wurde er selbst eine Anlaufstelle für viele der zigtausend Betroffenen, die Hilfe an Anspruch nehmen möchten. Bevor er nach Deutschland kam, hatte er schon im Israel der siebziger Jahre ein Tabu durchbrochen, als er mit Überlebenden der Schoa und ihren Nachkommen sprach. Später brachte er Kinder von Tätern und die Kinder der Opfer in Gesprächsgruppen zusammen. Heute entwickelt er Dialogarbeit mit palästinensischen und jüdischen Studenten in Israel und ermutigt sie, die Geschichten ihrer Familien zu erforschen und „Inseln der Vernuft“ zu schaffen. Dan Bar-On ist Professor für Psychologie an der Ben-Gurion Universität in Beer-Sheva und Co-Direktor von „PRIME“ (Peace Research Institute in the Middle East) in Beit Jala. Er wurde 1938 als Sohn deutscher Juden in Haifa geboren. Bevor er ein kritischer und politisch engagierter Psychologe wurde, war er überzeugter Kibbuznik und Landwirtschaftsstudent.
Mitveranstalter:
Literaturauswahl:
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GEDENKEN ZUM 8. MAI 1945 |
7. Mai 2005
9. Mai 2005
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JAHRES-MITGLIEDERVERSAMMLUNG
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SYMPOSIUM IM HAUS ZUR LIEBEN HAND, LÖWENSTR. 16, FREIBURG |
WEGE IM HARTEN GRAS
Vortrag, Lesung und Gespräch "Ich versuche, etwas zu erklären, das nicht so leicht zu erklären ist: wie man durch Zufall aus Fürth bei Nürnberg nach Johannesburg kommt, somit den Holocaust überlebt, dabei politisiert wird und es für sein Leben lang bleibt, genauso, wie man auch im Exil bleibt, im ewigen Exil des Außenseiters." Als "Wandernde zwischen verschiedenen Welten" sieht sich die aus dem fränkischen Fürth stammende Publizistin, die 1936 als Jüdin im Alter von 12 Jahren mit ihrer Familie nach Südafrika emigrierte. Ihre vornehmlich in den 80er Jahren erschienenen Bücher weisen sie nicht nur als exzellente Kennerin des südlichen Afrika aus, sondern belegen auch ihr Engagement für Frauenrechte und gegen Rassendiskriminierung in Südafrika. Wurzeln schlagen konnte die angesehene (Wirtschafts-)Journalistin nicht; stets pendelte sie zwischen Städten wie London, Köln oder Harare/Zimbabwe hin und her. Ihr bewegtes Leben brachte sie erstmals in ihrem Buch "Ein Lied ohne Musik" (BA 10/83) zu Papier; nun schien es ihr an der Zeit, dieses grundlegend um- und fortzuschreiben. Herausgekommen ist dabei die spannende und ungeschminkte Lebensgeschichte einer politisch aktiven, Gerechtigkeit und Toleranz verpflichteten Frau. Rezension (Roland Schmitt) des Buches "Wege im harten Gras" von Ruth Weiss ***
Eine Veranstaltung
im Blauen Haus (Rheintorstraße 3) Bericht der Badischen Zeitung vom 9. März 2005 |
ORDURES
Der Mensch ist auf Erden, um in den Himmel zu kommen
Licht- und Dunkelbilder von Günter Boll
Eine Veranstaltung
im Blauen Haus (Rheintorstraße 3)
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"WIDER DEM VEGESSEN" |
| PROGRAMM |
MITGLIEDERVERSAMMLUNG - FILMURAUFFÜHRUNG - NEUJAHRSEMPFANG |
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JÜDISCHE MUSIK AUF SCHELLACK
von Eckhard John und Heidy Zimmermann
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Abtransport der Juden |
GEDENKEN AN DIE DEPORTATION DER JUDEN VOR 64 JAHREN
Freitag, 22. Oktober 2004 16 Uhr Die Schülerinnen des St. Ursula Gymnasiums Freiburg, die im Rahmen des "Mahnmalprojektes" den Gedenkstein geschaffen haben (s. Foto unten), werden an der Veranstaltung teilnehmen. Marlene Feldman aus San Francisco, Nachfahrin von Familie Kleefeld aus Breisach, und ihr Mann Heinz Feldman sind anwesend. Am 24. Oktober 2004 wird die andere Hälfte des Gedenksteins zum zentralen Mahnmal für 137 Gedenksteine nach Neckarzimmern gebracht. Das Mahnmalprojekt steht unter der Schirmherrschaft von Kultusministerin Schavan und wird von der Erzdiözese Freiburg und der Evangelischen Landeskirche in Baden koordiniert. Bericht der Badischen Zeitung vom 26.10.2004 Bericht des ReblandKuriers vom 27.10.2004 |
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MAHNMALPROJEKT IN BREISACHAufstellung eines Gedenksteines am 27. September auf dem Münsterberg Einige Schülerinnen des St. Ursula-Gymnasiums haben im Rahmen des Mahnmalprojektes (Recherche über die aus Baden deportierten jüdischen Menschen am 22.10.1940) mit großer Unterstützung des Bildhauers Helmut Lutz (Breisach) einen Gedenkstein erstellt. Ein Teil wurde am Montag in Breisach aufgestellt, der andere wird im Oktober 2004 in das zentrale Mahnmal in Neckarzimmern integriert werden. In Breisach steht der Stein auf dem Platz des Denkmals für die Opfer des Krieges an der Münsterbergstraße unterhalb des Münsterhotels. |
![]() Foto: Badische Zeitung |
VERANSTALTUNGEN IM BLAUEN HAUS IM SEPTEMBER
5. September 2004: Europäischer Tag der jüdischen Kultur
12. September 2004: Tag des offenen Denkmals
19. September 2004, 19 Uhr: 90 Minuten mit der Klezmergruppe „Kapelje“.
Bitte merken Sie vor: 22. Oktober 2004 Gedenken an die Deportation der badischen und saarpfälzischen Juden 10. November 2004 Gedenken an den Pogrom und die Zerstörung der Synagoge 1938 23. 11. 2004 Dr. Eckhart John, Freiburg und Heidi Zimmermann, Basel: „Jüdische Musik?“ Musikwissenschaftlicher Vortrag über ihr im Oktober 2004 erscheinendes Buch (Böhlau Verlag Köln)
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DIE GRÜNDERFAMILIEN DER JÜDISCHEN GEMEINDE VON BREISACH:
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"DAS MISSHANDELTE KIND
Vortrag von Dr. Yecheskiel Cohen, Jerusalem
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„CHEDER FÜR ALLE" Um den Dialog zwischen Interessierten und Zweiflern, Gläubigen
und Atheisten zu fördern, machen wir noch vor den Sommerferien ein
seminaristisches Angebot: |
GEDENKEN - GEDANKEN
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(s. Bericht in der Badischen Zeitung vom 16.12.2003) |
ANNE FRANK, IHR TAGEBUCH (1942 – 1944)
John D. Goldsmith, Basel |
ZUM GEDENKEN AN DIE ZERSTÖRUNG DER BREISACHER SYNAGOGE
Prof. Dr. Paul Sauer, Tamm: |
(s. Bericht in der Badischen Zeitung vom 15.11.2003) |
ZUM GEDENKEN AN DIE DEPORTATION DER JUDEN 1940 | (s. Badische Zeitung, Ausgabe Breisach, vom 29.10.2003 s. Badische Zeitung, Ausgabe Freiburg, vom 24.10.2003) |
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Die Familie Alexander Geismar 1924 Ludwig Geismar vorne im Matrosenanzug |
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(s. Bericht in der Badischen Zeitung vom 13.08.2003) |
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(s. Bericht in der Badischen Zeitung vom 17.05.2003) |
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MEDIZIN UND NATIONALSOZIALISMUS
Die Freiburger Medizinische Fakultät und das Klinikum in der Weimarer Republik und im "Dritten Reich" Begleitende Vorträge am 17.6., 24.6. und 1.7. jeweils 18:00 Uhr im Konferenzraum des Neurozentrums, Breisacher Str. 64, Freiburg |
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VERANSTALTUNGEN IN FREIBURG
Die Vorträge in der Volkshochschule Freiburg finden im Rahmen der Vortragsreihe "Gedenkstätten in der Regio" statt.
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Auf Einladung der jüdischen Gemeinde Basel und der Loge B'nai B'rith können Interessierte einen Schabbath in einer jüdischen Familie verbringen.
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Sprachliche Überreste jüdischen Lebens in Baden
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Zeugnisse jüdischen Lebens im habsburgischen Vorderösterreich, im Fürstbistum Basel und im badischen Oberland - eine Spurensuche
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Der 'Verein für die Zukunft lernen e.V.' und der 'Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V. laden zu einer Fahrt nach Auschwitz im kommenden Jahr ein.
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Inzwischen ist die Woche zu Ende und die ersten Bilder können hier betrachtet werden. Berichte der Badischen Zeitung (inkl. Fotos) sind bei den einzelnen Veranstaltungen abrufbar.
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Anlässlich des 60. Jahrestags der Deportation der badischen Juden nach Gurs und somit des brutalen Endes auch der jüdischen Gemeinde in Breisach veranstaltet der Förderverein Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadt Breisach am Rhein eine Gedenkwoche, die mit einem Konzert im Ehemaligen Jüdischen Gemeindehaus am Freitag, 20.10.2000 um 20:30 Uhr eröffnet wird und am Mittwoch, 25.10.2000 um 20:30 mit einer Abschiedsfeier ebenfalls im Ehemaligen Jüdischen Gemeindehaus endet.
Wiedersehen, erinnern, festhalten - so könnte das Motto dieser Tage der Begegnung mit Breisacher Überlebenden des Holocaust und ihren Angeghörigen lauten, die auf Einladung der Stadt zu uns kommen werden.
Die Stadt Breisach am Rhein und der Förderverein laden Sie zu einer Gedenkstunde auf dem Synagogenplatz am Dienstag, 24.10.2000 um 16:00 Uhr recht herzlich ein. Wir würden uns freuen, wenn Sie daran teilnehmen könnten.
Programm: |
Donnerstag, 19. 10.
Freitag, 20. 10.
Samstag, 21. 10.
Sonntag, 22. 10.
Montag, 23. 10.
Dienstag, 24. 10.
Mittwoch, 25. 10.
Donnerstag, 26. 10.
| ** GÄSTE WILLKOMMEN |
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