
Die Arbeit auf dem jüdischen Friedhof von Mackenheim bedeutet für mich sehr viel. Ich bekomme so die Gelegenheit, selbst etwas Gutes für die jüdische Gemeinschaft zu tun. Außerdem finde ich, dass die jüdische Kultur auch ein Teil unserer Kultur ist, die man pflegen muß. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, hier zu arbeiten und für die großartige Unterstützung, die wir hier bekommen haben.
Sandra Greuel, Jena, Deutschland
Für mich war die Arbeit mit Menschen aus verschiedenen Ländern auf dem Friedhof in Mackenheim auch sehr wichtig. Ich war sehr positiv überrascht, dass wir so viel Unterstützung und Gastfreundlichkeit von Mackenheimern bekommen haben und bin dafür sehr dankbar.
Die Arbeit auf dem Friedhof in Mackenheim war sehr wichtig, damit die Gruppe des Sommerlagers 2004 die jüdische Geschichte des Elsaß kennenlernt und die Verbindungen über den Rhein zu Breisach versteht.
I feel priviledged to personally engage in and preserve my Jewish history and culture by translating tombstones, making the information they contain accessible to others.
Ich fühle mich beschenkt, mich persönlich für die Bewahrung meiner jüdischen Geschichte und Kultur engagieren zu können, indem ich die Texte der Grabsteine übersetze und ihre Botschaft für andere zugänglich mache.
Rona Kremer, Calabasas, Californien, USA
Praca na cmentarzu jest warzna aby niezapomniec o ludziach tutaj pochowanych. Mozemy poznac kulture Zydowska.
Die Arbeit auf dem Friedhof ist wichtig, damit hier begrabene Menschen nicht vergessen werden. Wir lernen jüdische Kultur kennen.
Piotr Bárabosz, Cieszyn, Polen
Es war auf für mich sehr interessant, auf dem jüdischen Friedhof zu arbeiten. Wenn man sich ganz praktisch mit der jüdischen Kultur beschäftigt, kann man etwas dazu beitragen, daß sie nicht aus unserem Bewußtsein verschwindet. Danke für die tolle Unterstützung und die großartige Verpflegung hier in Mackenheim.
Es war ein sehr wertvolles Erlebnis daran teilzuhaben, einen zerstörten jüdischen Friedhof wieder aufzubauen und einen Teil dazu beizutragen. Vermischt mit den verschiedensten Geschichten zur jüdischen Tradition und Geschichte, war es eine spannende unvergeßliche Zeit.
Dieses Erlebnis lehrte uns, dass wir die Geschichte nicht vergessen sollen. Ich freue mich, dass ich etwas für die jüdische Kultur machen konnte. Die Arbeit mich war wichtig und interessant. Ich habe viel kennen gelernt.
Ciesze sie, ze pomoglem wyjsc historii zydowskiej na swalio dzienne. Byto to niezwykle przezycie.
Ich freue mich, daß ich der jüdischen Geschichte helfen konnte, ans Licht zu kommen. Ein außergewöhnliches Erlebnis.
Andrzej Starzec, Sulkowice bei Kraków, Polen
Es war schön und sehr interessant, ein bisschen jüdische Geschichte kennenzulernen und am Friedhof zu arbeiten. Ich freue mich über meinen Beitrag dazu.
Ce travail fût très interessant. On y a appris chaque jour des morceaux d’histoire. On y a aussi appris à comprendre la religion juive, ce qui est très important pour lutter contre la xénophobie.
Diese Arbeit ist sehr interessant. Man gewinnt jeden Tag ein Stück Geschichte. Man versteht die jüdische Religion, das ist sehr wichtig, um gegen Fremdenfeindlichkeit zu kämpfen.
Ich freue mich, hier in Mackenheim auf dem jüdischen Friedhof zu arbeiten und
ein Zeichen zu setzen, gerade jetzt, wo im Elsaß ein jüdischer Friedhof geschändet wurde.
In Köln werde ich mich deswegen auch mit diesem Thema weiter beschäftigen.
Georg Weiß, Köln, Deutschland
Steine aus ihrem jahrelangen Schlaf wieder ans Licht zu holen, das ist etwas ganz besonderes. Gemeinsam durften wir drei Tage lang auf diese Weise Zeichen aus der Vergangenheit für die Gegenwart sichtbar zu machen und für die Zukunft zu erinnern. Mögen die Früchte unserer Arbeit lange erhalten bleiben und weiter entwickelt werden.
Die Schändung des Friedhofs in Saverne hat Fragen aufgeworfen. Dürfen wir mit unserer Arbeit in die Öffentlichkeit gehen? Gefährdet das unsere Arbeit nicht ? Werden die Steine ein zweites Mal zerstört werden, diesmal unwiederbringlich? Ich denke, gerade jetzt dürfen wir uns nicht zurückziehen. Wenn es nötig sein sollte, werden wir die Erinnerung an die Menschen trotz Zerstörung nicht sterben lassen.
Ich fand es sehr schön, mit Jugendlichen aus anderen Ländern zu arbeiten und mich auszutauschen. Ich finde die Arbeit in Mackenheim und im blauen Haus wichtig, um der Geschichte ein Gesicht zu geben.
Es ist der zweite Sommer und junge Menschen aus vielen verschiedenen Ländern, diesmal auch eine französische Teilnehmerin, kommen vom Blauen Haus in Breisach zum Judengarten nach Mackenheim, um den Friedhof zu pflegen und Grabsteine freizulegen und aufzustellen. Damit wird die Geschichte der jüdischen Gemeinden von Breisach und vielen elsässischen Gemeinden immer genauer bekannt und verständlich. Viele Menschen in aller Welt begrüßen diese Arbeit und die Arbeit, die für das Blaue Haus in Breisach geleistet wird. Beschämt und empört über die Angriffe auf die Würde von jüdischen Friedhöfen in Baden und im Elsaß wird hier ein Zeichen gesetzt, wie die Zukunft Europas gestaltet werden soll.
Wir danken Bürgermeister Spielmann, der Gemeinde und dem Verein „Les Amis du Judengarten de Mackenheim“ für die großartige Gastfreundschaft.
Die großen Aufgaben, die sich der Verein nach seiner Gründung im September 2003 gesetzt hat, werden mit Hilfe des Sommerlagers der Aktion Sühnezeichen/Friedensdienste angepackt.
Christiane Walesch-Schneller, Breisach, Deutschland

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