Förderverein
ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach e.V.
Christiane
Walesch-Schneller
Es haben sich mit der
Bitte, Grüße an die Versammlung auszurichten, entschuldigt:
Dr. Alfred Geisel,
Herr Dr. Hidasi, Gerhard Dümchen, Frau Susanne Bruckner, Herr Isele,
Frau Wyler-Weil
Abschied und Gedenken
an verstorbene Mitglieder und Freunde.
Frau Erna Herz
geborene Wurmser (geboren , gestorben 2006)
Mitgliederzahl: 163
in Kerneuropa, eine wachsende Zahl von Freunden und Mitgliedern in Übersee
Austritte: einer
Sechs neue
Mitglieder: Familie Martin König,
Rheintorstraße, Frau Sabine Herrschaft
Herr Heinrich Isele,
Herr Paul Sacherer, Frau Dr. Ursula Hellerich,
Frau Elke Gryglewski
Im 1. Quartal
2006 ein Mitglied ist ausgetreten,
drei neue Mitglieder:
Herr Schauenburg, Adelheid Dorwarth, Herr Gerhard Holzer
Hinweis auf
Pressespiegel 2005 und Einsicht in das Pressearchiv
(Dank)
Das Haus
-
Fertigstellung
der Brandmeldeanlage durch Firma Hirth, (dazu ein paar Worte zum Gebrauch?) und
Einbau von zwei Türen (Eingang zum Garten von Westen und Ausgang zum Garten), ermöglicht durch
eine Spende von Firma Cemafer und Monsieur Claude Geismar aus Colmar.
Der Keller
Das Sommerlager 2005
machte es sich zur Aufgabe, den westlichsten Teil des Kellers von einer 50 cm
dicken Schicht bestehend aus Lehm und Steinen, zu befreien. 17 Abiturienten aus
Leipzig hatten im Juni diese Arbeit der Sommerlager 2002, 2003 und 2004
fortgeführt. Die Freilegung, die in diesem Sommer 2006 beendet werden kann, zeigte ein unerwartetes
Resultat:
Neben der
unbeschädigten Pflasterung - in dem quadratischen Kellerraum unter der
Bibliothek gelegen - wurde die Basis der Stadtmauer (aus dem14. Jahrhundert)
sichtbar, eine Rinne und eine Wassersammelstelle nahe dem früheren Ausgang.
Damit wird die Baugeschichte des Hauses ablesbar. Zu erwarten ist, daß der 1,7
m breite Vorkeller, der vom „Annexkeller“ wegführt und parallel zum
Gewölbekeller verläuft, den ursprünglichen Zugang von der Hofseite birgt, den
Eingang zu einem kleinen Haus, das im 17. Jahrhundert in den Stadtgraben gebaut
wurde, nachdem dieser wegen des Baus
bedeutender Befestigungsanlagen weiter östlich seine Funktion verloren hatte.
(Dokumentation von Dr. Bertram Jenisch, August 2005).
Die Denkmalpflege hat
vorgeschlagen, eine Fensterung da einzubringen, wo der Brückenbogen, der vom
alten Kupfertor über den Stadtgraben führte, heute den Keller überwölbt. Das
Landesdenkmalamt wird Tafeln herstellen, die die historische Situation der
Besiedelung des alten Stadtgrabens erklären.
Vorübergehend ist die
ehemalige Wohnstube der Kantorenwohnung ein Arbeits- und Aufbewahrungsort für
das wachsende Archiv geworden.
Die Grundreinigung
des Hauses zweimal jährlich wird in Kooperation von Mitgliedern und den russischen
Freunden des Blauen Hauses durchgeführt.
Dank einer
zweckgebundenen Spende von Familie Delachaux-Gern aus La-Chaux-de-Fonds kann
sofort eine komplette Kücheneinrichtung angeschafft und eingebaut werden, die
es erheblich leichter machen wird, die wachsenden gastronomischen Aufgaben zu
bewältigen.
Firma Leber wird den
Auftrag erhalten.
Stadt
Dank an Uwe Fahrer
für gute Zusammenarbeit und Unterstützung des Stadtarchivs der Ausstellung
Breisach 1945 – 1946 von Gerald Schwab
Oliver Rein wurde zum
Nachfolger von Alfred Vonarb gewählt – erstes Gespräch gehabt
Förderverein wurde
Mitglied in der Interessengemeinschaft Breisacher Vereine e.V.
Hinweis auf Statistik
und Pressespiegel
Besucher im Blauen
Haus, zwei Gruppen: z.B. Klassen oder Arbeitsgruppen, die häufiger tagen,
andere die einmalig zu einer Führung oder Veranstaltung kommen.
Film des SWR von
Winfried Lachauer
Film von Bodo Kaiser
über Ralph Eisemann
Kooperationsveranstaltungen,
in die das Blaue Haus als Ort der Erinnerung und Forschung eingebunden wurde:
1.
Veranstaltungsreihe
zum Gedenktag 27. Januar mit Bötzingen
und Gottenheim
2.
Das
Familientreffen der Zivyfamilie führte 26 Gäste aus dem europäischen Ausland
und Übersee hierher (der Wunsch, das BH zu einem Ort der Begegnung zu machen,
wurde hier aufgegriffen von jüdischen Nachkommen in der Region)
3.
Veranstaltungszyklus
zum 8. Mai 2005 (Dank an Gerald und Joan Schwab und die Stuftung EVZ) –
Ausstellung
4.
Juni und
November: Vorträge von Prof. Dan Bar-On, Besuch im Blauen Haus,
Impulse: Michal’s Dialog, Indescribable Gruppe in
Freiburg, Vortrag und Workshops im
August
– Einladung, Möglichkeit die eigenen Familiengeschichten zu erforschen
5.
Erinnern aus
zweiter Hand in Kooperation mit dem E-Werk und anderen Organisationen
in
Freiburg
6.
Lesereise auf
den Spuren von Jacob Picard
Ines Meister
organisierte ein zweites Konzert mit der Klezmergruppe Kapelje; vielen Dank.
Besuche von
Politikern, Ute Vogt, Wolfgang Thierse vermittelt und unterstützt von unserem
Mitglied, MdB Gernot Erler, und MdL Christoph Bayer
Das Ergebnis der in
der MGV des letzten Jahres angeregten Diskussion über die Gestaltung der
Zukünfte des Blauen Hauses am 12. Juli war ein Vorschlag, einmal im Monat – an
jedem zweiten Montag des Monats – eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
zu planen, die den Charakter eines Clubs, so nannte es Herr Dr. Hidasi, oder
auch der Werkstattgespräche der ersten Jahre haben soll. Diese Reihe begann im
Dezember mit dem Vortrag von Axel Seibert über Max Liebermann.
Gute Beteiligung,
gute Resonanz, wird weitergeführt. Dank
Eröffnung des Tages
des offenen Denkmals 2005 Baden-Württemberg unter dem Titel „Krieg und Frieden“
in Breisach.
Das Blaue Haus wurde
mit einem Förderpreis in Höhe von 2.500 Euro ausgezeichnet. Vortrag von Günter
Boll. Der Preis wurde vom Vorstand zum Anlaß genommen, ein erstes Treffen des
Stifterkreises anzuregen (am 11. September 2005) , der es sich zum Ziel gesetzt
hat, in einem ersten Schritt alle Freunde des Blauen Hauses und Sie, liebe
Mitglieder, um 100 000,00 Euro zu bitten, die als Startkapital notwendig sind.
(Zitat Frau Möller und Dank). Bis zum Jahresende haben 16 Stifter 15.498,00 Euro gegeben, bis heute
sind insgesamt 24.027,00 Euro auf einem
Sparbuch bei der Volksbank angelegt.
Wenn ich Ihnen
berichte, daß sich die jeweilige Höhe der Spenden zwischen 15 Euro und
10 000,00 Euro
bewegen, meinen wir, kann jeder, dem die Arbeit wichtig ist, hier einen Platz
einnehmen und im Freundes- und Bekanntenkreis für weitere Bausteine zu werben.
Es ist lediglich eine Frage, ob wir langsamer oder schneller zum Ziel kommen
und schön wäre es, es gemeinsam zu tun. (Hinweis auf Flyer)
Dr. Loewe und Herr
Marschall von Bieberstein haben noch einmal ihre rotarischen Freunde der Region
gebeten, persönliche „Bausteine“ zu spenden.
Herr Dr. Sick aus
Karlsruhe machte den Vorstand darauf aufmerksam, daß die Notwendigkeit der
Stiftung nicht verständlich gemacht wurde. Verweis auf Jürgen Lange von
Kulessas Vortrag. Ziel ist es, die hohe jährliche Zins- und Tilgungsbelastung,
die sämtliche Mitgliederbeiträge und mehr verbraucht, rasch abzubauen, damit
Ihre jährlichen Beiträge für die Arbeit des Blauen Hauses genutzt werden
können.
Modul der Realschule,
Reiner Zimmermann und Edeltraud Cupal,
Eine Projektgruppe arbeitet
im Juli in Mackenheim (zum ersten Mal)
Spurensuche über
Familie Berthold Levy – die im Sommer 2005 von den Silas und Marco ihren
Mitschülern und Eltern vorgetragen wurde und jetzt – ins Englische übersetzt –
der Enkelin von Berthold Levy, die mit ihren Kindern Breisach besuchte.
Ein Preis des Blauen
Hauses wird von 2005 an jährlich bei der Abschlußfeier der
Hugo-Höfler-Realschule für besondere Verdienste vergeben, Denise Göpfert.
Denise hat sich gut eingearbeitet und sich bereit erklärt, ehrenamtlich beim
Blauen Haus mitzuarbeiten.
Mappe Berthold Levy
vorstellen, die Arbeit, die Samuel Harding vor zwei Jahren begonnen hat, wird
fortgeführt (Future Capital Project)
(Besuch von Margaret
Rosenbaum)
Die Deutschkurse für
russisch sprechende Immigranten haben im Februar 2005 begonnen und dank Ihrer
großzügigen Spende konnte der zweite Abschnitt im April beginnen.
Insgesamt 5 Abschnitte, 7 Monate, 10 bis
11 „Schüler und Schülerinnen“. Mit einem guten Ergebnis. Zuschuß durch Spenden:
Cemafer, MGV, Runder Tisch für Mitmenschlichkeit, Vera Koton
-
Dank an Nadja
Berdesinski,
Kulturreisen als
Austausch- und Kontaktmöglichkeiten – mit Günter Boll ins Elsaß, Bitte um
Beteiligung der Mitglieder
Eine wie in der
Versammlung 2005 beantragte Klärung mit der Gruppe Tchyia konnte nicht
stattfinden.
Über die Vermittlung
von Rosita Dienst-Demuth die ehemaligen Schüler der jüdischen Zwangsklasse in
der Lessingschule, Frau Lehmann und ihre Tochter aus Haifa, Familie Yaron-Levy
aus Israel, Familie Gern-Delachaux aus der Schweiz, Naomi Weil-Feil, ihr
Mann und ihre drei Kinder mit Familien
(Naomi trug beim Sommerlager vor), Elaine Wolff-Wurmser und Gary Bron, Dottie
Miller, Nachfahrin von Kantor Guggenheimer, Inge Auerbacher, Familie Bloch aus
Israel, und andere.
Aviva Geismar und
Jonathan Hollander im Januar 2005 aus New Vork
Les Amis du
Judengarten du Mackenheim
Taharahäuschen –
Spendensammlung bei Unternehmen der Region in Höhe von Euro
Arbeit der Leipziger
Schüler, der Schüler der Hugo-Höfler-Realschule, des Sommerlagers
Dokumentation der
Topographie der Grabsteine
Inzwischen liegt eine
fotographische Dokumentation und Abschrift der Grabsteine mit Übersetzung ins
Französische vor.
Evtl. Günter Boll
über die Gedenktafel
4. Sommerlager
2005 und Langzeitfreiwillige Sharyn Jackson und Gaelle Dazard
Dank an die
Evangelische Kirche
Dank an Sharyn, die
ihr Jahr im August beendete mit dem Höhepunkt, als Teamerin im Sommerlager zu
arbeiten
Kellerausgraben und
Mackenheim, eine feste und konstruktive Verbindung
Gaelle – Parisbesuch
und die Mikrofilme
Dank an Isolde
Brandstädter und Heinz und Aktion Sühnezeichen
Keine Freiwillige im
nächsten Jahr – macht Umdenken notwendig und verstärkte Hilfe durch die
Mitglieder
Vorstand hat sich regelmäßig zu Besprechungen getroffen, die in guter und freundschaftlicher Atmosphäre verliefen. Dank an Gerd Müller, Gerhard Dümchen und Jürgen Lange von Kulessa
Dank an Ruth Rabian für das Transkribieren der
Briefe aus Gurs, die die Eltern von Hans David Blum schrieben.
Dank an Maria Schaumann, die den Vorstand bei
der Buchführung unterstützt
Dank an das Büro
Rudolf Schweizer in Freiburg
Wolfgang Schnürer
hat angeboten, die Mitgliederdatei zu betreuen und mit seiner Frau den Versand
der Vereinspost zu betreuen. Wir freuen uns, wenn Sie sich in Zukunft direkt an
ihn wenden und Veränderungen mitteilen.
Besonderen Dank an
Monika Thormählen
Planungen, mit denen
der Vorstand im Jahr 2005 beschäftigt war:
1.
Michaels
Dialog – Rosita Dienst-Demuth, Vorbesprechungen mit den Israelischen Partnern,
jetzt Beantragungsphase, Projektbeginn September 2006
2.
Tänze für das
Blaue Haus, Intensive Planungen, Besprechungen in Breisach, Freiburg und New
York
In
diesem Rahmen eine Reise nach New York und Washington, dort treffen sich
die
Freunde des Blauen Hauses, um persönlich die Nachrichten über unsere Arbeit
hier zu bekommen.