Acht Schülerinnen und Schüler der 12. Klassenstufe des Martin-Schongauer-Gymnasiums besuchen zurzeit jüdische Familien in New York. Lena-Sophie Demuth und Olivia Schneller schildern ihre Eindrücke.
Nachdem wir am Samstag, 23. Oktober, um 8 Uhr mit dem Zug nach Frankfurt gefahren sind, starteten wir unseren Flug nach unzähligen Sicherheitskontrollen. Als wir nach 18 Stunden Reise endlich in New York angekommen waren, wurden wir herzlich von den jüdischen Gastfamilien empfangen. Am Sonntag trafen wir uns zu einem Kennenlern-Brunch in der Synagoge und machten anschließend eine Tour durch den Central Park. Dann teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Die Jungs spielten im Riverside Park am Hudson River Fußball, die Mädchen nutzten die freie Zeit für einen Shopping-Trip. Montagmorgen um 10 Uhr trafen wir uns, um gemeinsam nach Down Town aufzubrechen. Dort besichtigten wir den eindrucksvollen Ground Zero und liefen die Wallstreet entlang hinunter zum East River, wo wir eine wundervolle Aussicht auf Brooklyn und die Freiheitsstatue hatten. Anschließend besuchten wir das Museum of Jewish Heritage, in dem wir eine sehr ausführliche Führung über die deutsche Vergangenheit genießen konnten. Eingeleitet wurde der Museumsaufenthalt mit einem Zeitzeugengespräch, das uns alle sehr berührte. Abschließend können wir sagen, dass wir überaus freundlich aufgenommen worden sind und es uns sehr gut gefällt.
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