Unter der Schirmherrschaft des Regierungspräsidenten Freiburg Julian Würtenberger
Sonntag, 27. Juni: „Pour crever“ „Um zu krepieren“ (Hannah Arendt)
TRIMPIN (Efringen-Kirchen/Seattle) stellt seine Installation
„Pour Crever - ...um zu krepieren“ (Hannah Arendt) vor,
einen Teil seines Gurs Zyklus.
Eva Wiebel, Konstanz: Jüdische Familien in Breisach im späten 17ten und frühen 18. Jahrhundert
Führung durch die ehemalige Judengasse, Synagogenplatz und zum alten jüdischen Friedhof
Montag, 28. Juni:
Günter Boll: Bad Krozingen: Ein jüdischer Haushalt im Judenhof von Grussenheim 1779 von Salomon Picard
Dienstag, 29. Juni:
Mittwoch, 30. Juni:
<>Danach:
Einladung zum Abendessen in Breisacher Familien
Donnerstag, 1. Juli:
Weiteres Programm:
Das Blaue Haus zeigt seine Sammlung, Bibliothek und eine Ausstellung
Schüler aus Breisach, Freiburg, Basel und Colmar werden während der Tagung
anwesend sein mit dem Ziel, die jüdischen Gäste, die Überlebenden und die zweite Generation
zu verstehen und ihre Geschichten aufzuschreiben.
Von ihren Lehrern angeleitet bemühen sich diese Schüler um ein tieferes Verständnis
von Geschichte und ihrer Auswirkung auf die Leben der Familien und deren Erzählungen.
Sie werden an verschiedenen Teilen des Programms teilnehmen und einen Besuch der Gäste
in ihren Klassen vorbereiten. Eine Veröffentlichung wird vorbereitet,
die ein Austauschstudent aus Minnesota unterstützt.
Badische Zeitung vom Samstag, 19. Juni 2010
|
BREISACH. Mit einer Begegnungswoche setzt der Förderverein ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus seine jährliche Veranstaltungsreihe zur deutsch-jüdischen Geschichte in Breisach fort. Über das Programm vom 27. Juni bis 1. Juli in der Europastadt (und teilweise in Freiburg) sprach BZ-Mitarbeiter Kai Kricheldorff mit der Fördervereins-Vorsitzenden Christiane Walesch-Schneller.
BZ: Welchen Schwerpunkt setzt die diesjährige Begegnungswoche? Walesch-Schneller: Sie steht im Zeichen der gemeinsamen Erinnerung an 300 Jahre jüdisches Leben in Breisach. Diese Epoche endete vor 70 Jahren mit der Deportation von 5600 jüdischen Bürgerinnen und Bürger, die damals in Baden lebten, ins südfranzösische Lager Gurs. Ihrer Opfer wird während der Begegnungen gedacht. Wir sind froh darüber, dass Regierungspräsident Julian Würtenberger die Schirmherrschaft für die diesjährige Veranstaltungsreihe übernommen hat.
BZ: Haben sich wieder jüdische Gäste mit Wurzeln in Breisach angesagt?
Werbung
BZ: Kommen die Gäste auch mit der Breisacher Bevölkerung zusammen?
BZ: Vor dem Radbrunnen wird am Sonntag eine Kunstinstallation eingeweiht. Wie ist es dazu gekommen?
BZ: Vor zehn Jahren hat der Förderverein das ehemalige jüdische Gemeindehaus gekauft und es als Blaues Haus zur Erinnerungs- und Begegnungsstätte ausgebaut. Wie hat sich die Arbeit des Vereins seither entwickelt? |
![]() |
![]() |