Aktuelles |
Frühere Meldungen |
|
....................................................................
|
Christiane Walesch-Schneller informierte den Regierungspräsidenten Julian Würtenberger über die Historie des Blauen Hauses in Breisach und über die heutige Arbeit in der Gedenkstätte.
Foto: Bianka Pscheidl
|
|
"Vergessen geht einfach nicht" Regierungspräsident Würtenberger besuchte das Blaue Haus. BREISACH. "Vergessen geht nicht", betont Julian Würtenberger im Hinblick auf die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts. Der Regierungspräsident stattete dem Blauen Haus in Breisach und damit einem bedeutenden Ort der Erinnerung und Mahnung in der Region einen ersten Besuch ab. Begleitet von mehreren Mitgliedern des Fördervereins informierte Christiane Walesch-Schneller ihren Gast über die Historie des ehemaligen jüdischen Gemeindehauses und die heutige Arbeit in der Gedenkstätte ...
siehe ganzen Artikel in der Badischen Zeitung vom 12. Mai 2010
|
|
|
Bei den Breisacher Festspielen standen früher auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde auf der Bühne. Unser Bild zeigt Ida Frank 1927/28 im Stück Wilhelm Tell. Foto: Stadtarchiv
|
|
Viele jüdische Bürger wirkten bei den Festspielen mit BREISACH (kff). Das Musical "Anatevka", das dieses Jahr mit großem Erfolg von den Festspielen auf der Freilichtbühne am Breisacher Schlossplatz aufgeführt wird, basiert auf den Geschichten des jüdischen Schriftstellers Sholem Alejchem (1859 – 1916). Sein 1894 erstmals erschienener Roman "Tewje der Milchhändler" erzählt von den Menschen und ihrem Alltagsleben in dem von Juden bewohnten Dorf Anatevka im damaligen russischen Zarenreich ...
siehe ganzen Artikel in der Badischen Zeitung vom 21. August 2009
|
|
|
Foto von Benjamin Bohn in der Badischen Zeitung vom 04. Juni 2009
|
|
Von den Eltern blieben nur 97 Briefe - Geschichte einer jüdischen Familie
Der Familiengeschichte von Richard Levi hat sich Heidi Beck-Brach verschrieben. Die Schelingerin wertet derzeit 97 Briefe aus, die der jüdische Junge von seinen Eltern und Verwandten erhalten hat – unter aus dem südfranzösischen Internierungslager in Gurs ...
siehe Artikel in der Badischen Zeitung vom 4. Juni 2009
|
|
|
Foto von Agnes Pohrt in der Badischen Zeitung vom 22. April 2009
|
|
Gedenktafel enthüllt - Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof sind restauriert 79 Grabsteine, zerstört oder beschädigt – vor zwei Jahren haben drei Jugendliche den jüdischen Friedhof in Ihringen geschändet. Jetzt sind die Steine restauriert. Mit einer Feierstunde wurde der Abschluss der Arbeiten und der Holocaust-Gedenktag begangen. IHRINGEN. "Erinnere dich und vergiss nicht" steht es auf Hebräisch auf der Tafel – darüber sind die Namen von 57 jüdischen Bürgern von Ihringen zu lesen, die während des Nationalsozialismus ermordet wurden. Am gestrigen Dienstag wurde die Gedenktafel auf dem Ihringer Synagogenplatz enthüllt. Zuvor hatte am jüdischen Friedhof eine Feierstunde anlässlich des Holocaust-Gedenktags und des Abschlusses der Restaurierungsarbeiten an den 79 Grabsteinen stattgefunden ...
Aus der Badischen Zeitung vom 22. April 2009
|
|
|
Anzeige in der Badischen Zeitung vom 31. Januar 2009
|
|
"... Die Verdienstmedaille bekommen hat zwischen den Jahren Hans David Blum, der in der Nacht auf den 10. Januar 89-jährig in New York gestorben ist. Hans David Blum wurde 1919 als Jude in Breisach geboren, wo er bis 1936 die Volks- und Realschule besuchte. Schon in der Schulzeit hatte er großes Interesse an Geschichte. Er lernte Hebräisch und schrieb alle Inschriften auf dem Alten jüdischen Friedhof von Breisach ab, die nur so der Nachwelt erhalten blieben. Denn 1938 wurde der Friedhof teilweise zerstört. 1936 emigrierte er nach Basel, nach dem Krieg ließ sich die Familie in New York nieder. Nach seiner Pensionierung befasste sich Blum weiter mit der jüdischen Geschichte Breisachs. Ergebnis ist sein 1998 erschienenes Buch " Juden in Breisach. Von den Anfängen bis zur Schoah, Band 1". Hans Blum habe die Hand zur Versöhnung ausgestreckt und sich mit seiner Forschung um Breisach verdient gemacht, sagte der Bürgermeister..." Aus der Badischen Zeitung vom 12. Januar 2009
|
|
![]() FOTO: SARAH-LENA STEIN |
BREISACH. Am Freitag ging der einwöchige Schüleraustausch der Hugo-Höfler-Realschule in Breisach mit dem Gymnasium im polnischen Oswiecim mit einem symbolischen Zeichen der Freundschaft und einem Besuch im Blauen Haus zu Ende. "Wir pflanzen einen jungen Baum, der groß und stark werden soll, so wie die Freundschaft unserer beiden Völker" , erklärt Lothar Menges, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Breisach, den deutschen und polnischen Jugendlichen. Am Ende des Austauschs pflanzten die 38 Schülern und Schülerinnen schließlich einen Freundschaftsbaum auf dem Schulgelände ... Aus der Badischen Zeitung vom 13.9.2008
|
|
![]() FOTO: Kai Kricheldorff |
BREISACH (kff). Vier Wochen hat die Frankfurterin Anna Nedlin beim Förderverein ehemaliges jüdisches Gemeindehaus Breisach im Blauen Haus als Praktikantin gearbeitet. Seit zwei Jahren studiert die 21-Jährige Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Freiburg. "Das ist die Geschichte ab dem 15. Jahrhundert" , erläutert die junge Frau, die sich für den Studienschwerpunkt Gedenkstätten entschieden hat, was erklärt, warum sie für ihr Praktikum das Blaue Haus gewählt hat. In Breisach hat sie sich vor allem mit Gräbern auf dem neuen jüdischen Friedhof befasst, deren Grabplatten nicht mehr existieren. Die Abschrift einer Namensliste von Grabplatten, die Michael Eisemann, Breisachs letzter jüdischer Kantor, angefertigt hat, verglich Anna Nedlin mit Sterbeurkunden jüdischer Bürger, die im Stadtarchiv Breisach aufbewahrt sind und mit Grababschriften des jüdischen Friedhofs, die das Landesdenkmalamt archiviert hat. "So konnten wir für rund 30 Gräber, deren Grabplatten nicht mehr vorhanden sind, die Namen der Bestatteten zuordnen" , berichtet die Studentin, die übrigens im russischen St. Petersburg geboren wurde. Unter Anleitung von Christiane Walesch-Schneller, der Vorsitzenden des Fördervereins, hat sie ihre gewonnenen Erkenntnisse in einer Datei zusammengetragen. Vorgesehen ist nun, die alten Gräber demnächst mit kleinen Tafeln zu versehen, die darüber Auskunft geben werden, welche Breisacher Juden in diesen Gräbern einst ihre letzte Ruhe gefunden haben. Auch ein Projekt von Schülern des Breisacher Martin-Schongauer-Gymnasiums hat Anna Nedlin während ihres Praktikums begleitet. Breisach hat sie in den vergangenen vier Wochen als "eine süße, kleine Stadt" kennengelernt, wie sie abschließend lachend erzählt.
|
|
Einzigartiges Denkmal Jüdischer Friedhof vor 400 Jahren erstmals erwähnt
BREISACH / IHRINGEN / MACKENHEIM. Der auf den Tag genau vor 400 Jahren erstmals erwähnte jüdische Friedhof im elsässischen Mackenheim steht mit der Heimatgeschichte der oberbadischen Juden, auch derer von Breisach und Ihringen, in Verbindung. Am heutigen Donnerstag, 25. September, jährt sich zum 400. Mal der Tag, an dem der jüdische Friedhof von Mackenheim in den Quellen des unterelsässischen Bezirksarchivs in Straßburg erstmals erwähnt wurde. Auf dem linksrheinisch gelegenen Begräbnisplatz wurden bis 1755 in Ermangelung eines eigenen Friedhofs auch die Breisacher Juden bestattet. Begraben ist dort auch ihr 1727 verstorbener Schultheiß und Vorsteher der jüdischen Gemeinde von Altbreisach, Joseph Günzburger. Seinem Einfluss am Hof des Markgrafen Karl Wilhelm von Baden-Durlach ist die Entstehung jüdischer Gemeinden in Emmendingen, Eichstetten, Ihringen, Sulzburg, Müllheim und Lörrach zu verdanken. Günter Boll und der Bürgermeister von Mackenheim, Jean-Claude Spielmann, die sich bei der Direction Régionale des Affaires Culturelles in Straßburg mit Erfolg um den Denkmalschutz für die Grabmäler des jahrhundertealten Friedhofs bemüht und zur dauerhaften Sicherung seiner Pflege im September 2003 den Verein "Les Amis du Judengarten de Mackenheim" ins Leben gerufen haben, betrachten den vom Volksmund liebevoll als Judengarten bezeichneten Friedhof im Rheinwald als ein von Deutschen und Franzosen, von Christen und Juden, von Natur- und Geschichtsfreunden gemeinsam zu schützendes Erbe. Breisacher Schüler sowie ost- und westeuropäische Teilnehmer an den internationalen Sommerlagern der Aktion Sühnezeichen Friedensdienste unterstützen den Verein bei der Dokumentation und der Pflege dieses einzigartigen Kulturdenkmals. Aus der Badischen Zeitung vom 25. September 2008
|
|
DAN BAR-ON IST TOT
Am 4. September ist Dan Bar-On in Tel Aviv im Kreis seiner Familie gestorben
In der Jüdischen Allgemeinen erschien am 11. September von Alexandra Senfft eine Würdigung seines Lebens und seiner Arbeit. Und hier der Nachruf von Dr. Christiane Walesch-Schneller, Vorsitzende des Fördervereins Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus Breisach
|
|
ZUR ERINNERUNG AN DIE ERMORDETEN JÜDISCHEN KINDER
Amerikanische Chöre führen in der Gedenkstätte Natzweiler-Struthof das Holocaust-Oratorium auf und besuchen den Kaiserstuhl
BREISACH/KAISERSTUHL (apt). Über 200 amerikanische Musiker — drei Chöre und ein Orchester — sind derzeit in Deutschland zu Gast, um erstmals in Europa das Holocaust-Oratorium "To Be Certain of the Dawn" ("Der Morgendämmerung gewiss sein" ) aufzuführen. Am Donnerstag, 29. Mai, 18 Uhr, wird das Oratorium vor 1200 geladenen Gästen im Elsass, in der KZ-Gedenkstätte Natzweiler-Struthof, gesungen. Aber auch in Freiburg sowie in Ihringen, Breisach und Oberrotweil werden die amerikanischen Musiker im Alter von 13 bis 25 Jahren auftreten ... Aus der Badischen Zeitung vom 27. Mai 2008
|
|
DREI SCHÄTZE JÜDISCHER BUCHKUNST
BREISACH/IHRINGEN. Erstaunliche Neuigkeiten konnte der amerikanische Historiker Professor Dan Bing verkünden, als er auf Einladung des Fördervereins ehemaliges jüdisches Gemeindehaus Breisach über die Erkenntnisse berichtete, die er im Verlauf seiner Familienforschung gewonnen hat. Bei der Suche nach seinen Wurzeln stieß Bing auf seinen im 18. Jahrhundert in Ihringen lebenden Vorfahren Abraham Levi, der als Schreiber dreier Haggadoth ein gewichtiges Stück jüdischer und gleichzeitig Ihringer Kultur geschaffen hat ...
Aus der Badischen Zeitung vom 28. Mai 2008
|
|
BESUCH IN DER "STADT DES FRIEDENS"
Breisacher reisen ins polnische Oswiecim und vertiefen Kontakte / Stein des Münsters für "Hügel der Erinnerung und Versöhnung"
OSWIECIM/BREISACH. Einen Stein vom Breisacher St. Stephansmünster hat die elfköpfige Delegation der Stadt Breisach, die von Bürgermeister Oliver Rein angeführt wird, am Donnerstagnachmittag als Gastgeschenk dem Bürgermeister der polnischen Stadt Oswiecim, Janusz Marszalek, überreicht. Besuch und Gastgeschenk aus Breisach dienen der Festigung der freundschaftlichen Kontakte zwischen der Europastadt und Oswiecim, die den Zusatz "Stadt des Friedens" trägt ... Aus der Badischen Zeitung vom 17. Mai 2008
|
|
AUF DEN SPUREN DES NAZITERRORS
Gedenkfahrt ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz / Empfindungen werden dokumentiert
OSWIECIM/BREISACH. Teilnehmer einer Fahrt ins ehemalige Konzentrationslager Auschwitz sind zurzeit in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Auschwitz im polnischen Oswiecim. Veranstaltet wird das Projekt von dem in Breisach beheimateten Verein "Für die Zukunft lernen" , zu dessen Zielen der Erhalt der Kinderbaracke Auschwitz-Birkenau gehört. ... Aus der Badischen Zeitung vom 16. Mai 2008
|
|
JUGENDLICHE AUF DEN SPUREN DER JÜDISCHEN GESCHICHTE
Junge Ihringer wollen sich mit einem schwierigen Kapitel der Geschichte befassen / Filmemacher Bodo Kaiser unterstützt sie dabei IHRINGEN (fsn). Über Jahrzehnte hinweg wohnten in Ihringen jüdische Familien Haus an Haus mit den christlichen Nachbarn, bis sie zu Zeiten des Nationalsozialismus, wie überall im Land, grausam vertrieben wurden. Kaum einer wagte nach dem Krieg sich mit dieser Tatsache auseinanderzusetzen, zu groß war das Schamgefühl, zu nah erschien den meisten das Geschehen. Nun soll sich das ändern. Unter der Leitung von Jugendzentrumsleiter Frank Forster und auf Wunsch der Gemeinde wollen sich Jugendliche in einem Projekt mit der jüdischen Geschichte des Dorfes auseinandersetzen. Ein erstes Treffen zum Austausch der Vorstellungen hat bereits stattgefunden ... Aus der Badischen Zeitung vom 25. März 2008
|
|
"TÄNZE FÜR DAS BLAUE HAUS" UND WAS DARAUS WURDE
Die im Jahr 2006 mit den "Tänzen für das Blaue Haus" so überaus erfolgreiche Idee, Jugendliche zusammen mit Profitänzern gemeinsam ein Tanzprojekt erbarbeiten zu lassen, zieht weitere Kreise. Schon im vergangenen Jahr war sie mit "Dancing to connect" in Freiburg weitergeführt und mit einer Abschlussveranstaltung im Stadttheater gekrönt worden. Jetzt soll es nicht nur in Freiburg, sondern auch in Stuttgart und Berlin zu Folgeprojekten kommen. Bettina Schulte, Redakteurin bei der Badischen Zeitung, berichtet darüber unter der Rubrik "Kultur und Medien" in der BZ vom 25. März 2008.
|
|
ZIVI-ZIVY FAMILIENTREFFEN IN BREISACH
Die Nachkommen von Aron Moshe Zivi treffen sich vom 30. April bis 2. Mai 2008 in Breisach. Es ist das zweite Treffen dieser Art, das erste fand 2005 in Müllheim statt. Neben Wiedersehen und Kennenlernen mit Austausch von Photos usw. steht vor allem ein Vortrag von Prof. Freddy Raphael aus Straßburg und eine Fahrt mit dem Bus nach Biesheim, Durmenach und Müllheim, der Wiege der Zivis, auf dem Programm sowie eine Führung von Günter Boll und Dr. Christiane Walesch-Schneller durch das "Das jüdische Breisach".
|
|
INTERVIEW MIT PROF. DANIEL HOFFMANN IN DER BADISCHEN ZEITUNG
Am 18. Juni 2007 hielt Prof. Daniel Hoffmann aus Düsseldorf eine Lesung im Blauen Haus in Breisach über sein gerade erschienenes Buch "Lebensspuren meines Vaters". Mit diesem Buch hatte er es übernommen, aus den Erzählungen seines Vaters, Briefen aus den Lagern und Dokumenten die Lebensgeschichte von Paul Hoffmann, geboren 1921 in Iserlohn, zu rekonstruieren. Paul Hoffmann überlebte Auschwitz und Buchenwald. Er ist ein Enkel von Paul und Mathilde Weinberg; seine Mutter Selma – die Großmutter des Autors - wuchs im Jüdischen Gemeindehaus in Breisach auf als Tochter des Kantors Paul Weinberg aus Danzig, der 1919 in Breisach starb. Während seines Aufenthaltes in Breisach hatte die Mitarbeiterin der Badischen Zeitung Friedel Scheer mit Prof. Hoffmann ein Interview geführt, das schließlich im Januar 2008 in der Zeitung veröffentlicht wurde.
|
|
GEDENKBUCH FÜR DIE IHRINGER JUDEN
Entsprechend dem Gedenkbuch der Breisacher Juden ist jetzt auch das für Ihringen im Netz veröffentlicht. Über den Menüpunkt "Gedenkbuch" (für die Breisacher Juden) kommt man zu dem für die Ihringer Juden. Die Namensliste fußt auf allen bis heute verfügbaren Quellen; wir hoffen, dass wir noch weitere aufklärende Informationen erhalten.
|
|
DOKUMENTATION ZUR SCHÄNDUNG DES JÜDISCHEN FRIEDHOFES IN IHRINGEN
21. Februar 2008 [Verurteilung durch das Landgericht Freiburg nach Berufung]:
23. November [Verurteilung durch das Amtsgericht Freiburg]:
16. August 2007:
17. August 2007:
18. August 2007 [Der Fall ist aufgeklärt]:
22. August 2007:
24. August 2007:
27. August 2007:
30. August 2007:
1. September 2007:
7. September 2007:
|
![]() | ![]() | ![]() |